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Neuro-Palliativ-Patienten haben keine Lobby

02.05.201114:01 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Ob Parkinson, Demenz, ALS oder Multiple Sklerose: Patienten, die an einer schweren neurologischen Krankheit leiden, kommen seltener als Tumorpatienten in ein Sterbehospiz und werden oft nicht ausreichend palliativ, also schmerzlindernd versorgt. Dies beobachtet der Oberhausener Neurologe Dr. med. Christoph Gerhard, der im Interview mit dem Online-Gesundheitsmagazin www.rheinruhrmed.de eine bessere Behandlung dieser Patienten unter dem Schlagwort „Neuro-Palliativ-Care“ fordert. „Diese Patienten haben viele Barrieren für eine palliative Versorgung, allein deshalb schon, weil sie in der Regel recht unerwartet sterben“, sagt Dr. Gerhard. Die „letzten Wochen“ seien bei einem neurologisch Erkrankten relativ schwer abzugrenzen, so dass ein Hospizaufenthalt mitunter nicht geplant werden könne. „Die Herausforderung wird es sein, das moderne palliativmedizinische Know-How mit den Angehörigen zu teilen“, so Dr. Gerhard. Sie seien oftmals diejenigen, die die Pflege der Betroffenen zu einem Großteil übernehmen. Die Vermittlung des palliativmedizinischen Wissens dürfte aber in vielen Fällen schon deshalb schwierig sein, „weil die zu Pflegenden oft abgeschottet in irgendeiner Wohnung liegen und kaum einen Arzt, geschweige denn einen Palliativspezialisten sehen“, sagt der Mediziner.

Welche Lösung der Neurologe für dieses Problem sieht, warum die Krankenkassen sich offenbar sperren und weshalb der Umgang mit neurologischen Patienten neu gedacht werden sollte, lesen Sie im ausführlichen Interview mit Dr. med. Gerhard auf: http://rheinruhrmed.de/interview/palliativ_neuro_dr_gerhard.php

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