Der Wechsel im Wald beginnt – Landeswald Baden-Württemberg wird FSC®-zertifiziert
(openPR) Freiburg, 29.04.2011: Von der neuen Landesregierung in Baden-Württemberg werden naturschutzfachliche und soziale Aspekte bei der Waldbewirtschaftung stärker als bisher berücksichtigt. Die FSC-Zertifizierung des Landeswaldes mit 330.000 Hektar ist daher nur folgerichtig. Im FSC-Standard drückt sich der Bürgerwille an verantwortungsvolle Waldwirtschaft in Deutschland aus, sorgen doch bei der Entwicklung der Standards alle großen Umweltverbände und Gewerkschaften dafür, dass Waldwirtschaft nach FSC viel mehr als die Nutzung des Rohstoffs Holz ist. Die Grün-Rote Koalition richtet die Bewirtschaftung des Landeswaldes am Bürgerwillen aus und löst damit ihr Versprechen für eine Bürgergesellschaft auch im Wald ein.
Kommentatoren nannten den Grün-Roten Koalitionsvertrag „die Beurkundung einer Zeitgeistwende“. Diese Zeitgeistwende schlägt sich nun auch im Wald im Süd-Westen nieder. Durch die FSC-Zertifizierung wird zukünftig der Pestizideinsatz verboten, Kahlschläge gehören der Geschichte an, es wird zunehmend mit heimischen Baumarten gearbeitet und fremdländische Baumarten werden weniger gepflanzt. Die Bewirtschaftungsplanung des Landeswaldes wird jedem Bürger zugänglich sein. Der Artenschutz gewinnt ebenfalls an Bedeutung und zusätzliche Flächen werden aus der Bewirtschaftung genommen. Mit diesen Stilllegungsflächen wird auch ein großer Teil der Areale gestellt, die die Landesregierung gemäß den Forderungen der nationalen Biodiversitätsstrategie aus der Nutzung nehmen wird.
Viele Kommunen in Baden-Württemberg nutzen bereits die Chance sich mit einer FSC-Zertifizierung und der damit verbundenen Kontrolle durch Dritte öffentlichkeitswirksam eine vorbildliche Waldbewirtschaftung bescheinigen zu lassen. Der landeseigene Wald folgt nun diesem guten Beispiel.
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Verantwortlich für diese Pressemeldung:Elmar Seizinger
FSC Arbeitsgruppe Deutschland e.V.
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Über das Unternehmen
FSC – Dem Wald zuliebe
Wälder liegen dem Forest Stewardship Council (FSC) am Herzen. Deswegen setzt er sich auf globaler Ebene für ihre nachhaltige Bewirtschaftung ein. FSC verhindert Raubbau, schützt seltene Arten und beugt Menschenrechtsverletzungen vor – das gilt, egal ob das Holz aus tropischen oder heimischen Wäldern stammt.
Grundlage des FSC ist die Zertifizierung von Wäldern nach weltweit einheitlichen Kriterien, die die Basis für die Arbeit der Förster bilden. In seinen Kriterien berücksichtigt der FSC gleichermaßen ökonomische, ökolo-
gische und soziale Anforderungen an die Ressource Wald. Jährliche Kontrollen aller zertifizierten Betriebe sowohl im Wald als auch in den nachgelagerten Industrien sorgen für ein höchstes Maß an Glaubwürdigkeit
und Transparenz. Deswegen wird der FSC als einziges Waldzertifizierungssystem sowohl von Umwelt- und Sozialverbänden als auch der Forst- und Holzindustrie unterstützt. FSC-zertifizierte Produkte sind im Handel am FSC-Label zu erkennen. Weltweit sind über 142 Millionen Hektar Wald FSC-zertifiziert, in Deutschland sind es etwa 425.000 Hektar Wald. Die FSC Arbeitsgruppe Deutschland e.V. setzt die Arbeit des FSC auf nationaler Ebene um. In deutschen Wäldern steht der FSC u.a. für eine Waldwirtschaft ohne Chemie und Kahlschläge, für die Mehrung natürlicher Mischwälder, für den Schutz seltener Arten und Ökosysteme und für faire
Entlohnung.
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