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Bauchaorta: Wie eine tickende Bombe...

20.04.201118:26 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Bauchaorta: Wie eine tickende Bombe...
Dr. med. Udo Huberts
Dr. med. Udo Huberts

(openPR) Eine erweiterte Bauchschlagader ist mit einer einfachen Vorsorgeuntersuchung zu entdecken – und doch sterben jährlich in Deutschland rund 12.000 Menschen an einem solchen unentdeckten Aneurysma. Das Gefäßzentrum Kplus Haan nimmt mit einer Veranstaltung am 7. Mai 2011 am bundesweiten Screeningtag der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin teil. Hierzu Dr. Udo Huberts, Chefarzt der Gefäßchirurgie am St. Josef Krankenhaus Haan.



Was versteht man unter einem Bauchaorten-Aneurysma?
Dr. Udo Huberts: Eine gefährliche Aussackung der Hauptschlagader im Bauchraum bezeichnet man als Bauchaorten-Aneurysma. Normalweise misst dieses wichtige Blutgefäß bei Männern 2,2 Zentimeter im Durchmesser, bei Frauen 1,8 Zentimeter. Bei einer Vergrößerung um mindestens das Doppelte sprechen wir von einer Erweiterung, die behandelt werden sollte. Bei kleineren Aussackungen reichen zunächst regelmäßige halbjährliche Ultraschallkontrollen, um das Wachstum und seine Geschwindigkeit zu überwachen.

Warum ist eine solche Aussackung so gefährlich?
Dr. Udo Huberts: Eine schnelle Diagnose und Therapie sind lebenswichtig. Denn platzt ein Bauchaorten-Aneurysma, bleibt nicht viel Zeit, um ein geeignetes Krankenhaus aufzusuchen. Ein Aneurysma im Bauchraum verursacht nämlich sehr lange Zeit keinerlei Symptome. Es schlummert praktisch wie eine tickende Bombe im Bauch des Patienten, denn es kann jederzeit platzen. Erst bei einer starken Größenzunahme kann es zu ausgeprägten Rücken- oder Bauchschmerzen kommen, die dann aber häufig falsch interpretiert werden. Dabei ist in solchen Fällen eine sofortige Operation nötig.

Wer ist besonders gefährdet?
Dr. Udo Huberts: Männer sind sechsmal häufiger betroffen als Frauen. In Deutschland haben 2,6 Prozent aller Männer eine Erweiterung der Bauchschlagader. Betrachtet man alle Deutschen ab dem 65. Lebensjahr sind sogar 14 Prozent betroffen – ohne jemals ein Symptom zu verspüren.

Welche Vorsorgemöglichkeiten hat man?
Dr. Udo Huberts: Eine einfache, kurze, den Patienten kaum belastende Ultraschalluntersuchung gibt Aufschluss darüber, ob eine Vergrößerung vorliegt. Eine in der Bevölkerung breit angelegte Vorsorgeuntersuchung – ein so genanntes Screening – könnte viele Leben retten. Studien aus anderen europäischen Ländern zeigen, das so das Risiko an einem geplatzten Bauchaorten-Aneurysma zu sterben um 50 Prozent gesenkt werden könnte. Leider gehört die Untersuchung nicht in den Vorsorgekatalog der Krankenkassen.

Was erwartet die Besucher des Aktionstages?
Dr. Udo Huberts: Es wird eine kostenlose Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes geben. Da wir hierfür keine Termine vergeben, kann es allerdings zu Wartezeiten kommen. Um zehn und um zwölf Uhr halte ich einen Vortrag zum Thema. Dann wird auch Zeit für die Beantwortung von Fragen sein.

Aktionstag Bauchaorta im Gefäßzentrum Kplus
Samstag, 7. Mai 2011, 9.00 bis 13.00 Uhr
Aula im St. Josef Krankenhaus Haan
Robert-Koch-Straße 16

Kostenlose Ultraschalluntersuchung der Bauchschlagader

10.00 und 12.00 Uhr Vortrag
„Wie eine tickende Bombe – das Bauchaorten-Aneurysma“
Dr. Udo Huberts, Chefarzt Gefäßchirurgie St. Josef Krankenhaus Haan

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Da keine Termine für die Untersuchungen vergeben werden, kann es zu Wartezeiten kommen.

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