(openPR) Die Junge Union (JU) Bietigheim-Bissingen sieht die zunehmende wohnbauliche Verdichtung im Stadtgebiet kritisch und fordert eine stärkere Einbeziehung der Anwohner.
Nach der durch den Gemeinderat beschlossenen Aufstockung des geplanten Bauvorhabens im Bietweg von acht auf 17 Wohneinheiten und dem Widerstand der Nachbarn beschäftigte sich die Jugendorganisation der CDU näher mit dem Projekt. Nach einer Vorortbesichtigung und Gesprächen mit Anwohnern sei klar, dass insbesondere das Parkplatzproblem als gravierend angesehen werde. Die ohnehin sehr schmale Straße würde vollends zugeparkt, die Situation für die Anwohner weiter verschärft, so die Junge Union. Die geplanten Verdichtungen, wie im Buch, in der Tammer Strasse in Bissingen und im Bietweg, seien einer prosperierenden Wirtschaft im Stadtgebiet und dem daraus resultierenden Bevölkerungswachstum geschuldet, was grundsätzlich positiv gewertet werden müsse. „Sobald aber berechtigte Ängste und Sorgen von Betroffenen nicht mehr ernst genommen werden und Kritik von Bürgern häufig als Querulantentum abgetan wird, sehen wir eine grundlegend falsche Entwicklung“, so Stadtverbandsvorsitzender Nikolai Schmolz.
Alle Fraktionen seien vor der endgültigen Baugenehmigung dazu aufgefordert, ihre Position zu dem Thema im Sinne der Bürger zu überdenken, so die Junge Union abschließend.



