(openPR) Nur mit Mühe hat sich Deutschland auf den Weg der Reformen gemacht. Für eine andere Herangehensweise wirbt ein neues Buch, das am 8. Juli vom ehemaligen VW-Manager Daniel Goeudevert in München vorgestellt wird: „Equilibrismus - Neue Konzepte statt Reformen für eine Welt im Gleichgewicht“. Die Autoren Volker Freystedt und Eric Bihl sind davon überzeugt, dass die Probleme der Wirtschaft, aber auch der Politik, Ökologie und des Sozialwesens, nicht durch kleine Veränderungen im System gelöst werden können. Vielmehr müssten „durch Rückbesinnung auf Grundfragen neue Modelle entwickelt“ werden. Das im Signum-Verlag erschienene Buch legt den Schwerpunkt auf das Aufzeigen vernachlässigter Alternativen. Diese werden nicht nur vorgestellt, sondern in systematische Zusammenhänge gebracht. Vor allem werden auch Wege zur Umsetzung skizziert.
Das Konzept des Equilibrismus strebt nach einem Ausgleich zwischen Ökologie, Ökonomie, Politik, Sozialem und Kulturellem. „In einer Zeit, in der das ausschließlich ökonomische Denken um sich greift und die Wirtschaft auf globaler Ebene omnipotent wird, ist dieses Ziel dringlicher denn je“, schrieb Sir Peter Ustinov kurz vor seinem Tod in einem Geleitwort. Volker Freystedt und Eric Bihl sind in der Nichtregierungsorganisation „Equilibrismus“ aktiv.
Von anderen Globalisierungskritikern unterscheidet sich die Organisation dadurch, dass er nicht anthropozentrisch denkt, sondern den Menschen als Teil der Natur sieht. Der Gruppe geht es außerdem darum, auf globaler Ebene neue Konzepte zu finden und gleichzeitig die Regionalisierung dort zu unterstützen, wo sie – nach dem Subsidiaritätsprinzip – Sinn macht („global und lokal denken und handeln“).
Mehr Informationen zum Buch und der Veranstaltung in München gibt es unter www.equilibrismus.de











