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Chancen für den Stör im Rhein?

14.04.201112:26 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Neue Studie zu den Perspektiven einer Störwiederansiedlung in Europas bedeutendsten Strom

Im Rhein ist er längst ausgestorben und europaweit gilt er als die am stärksten gefährdete Fischart: der Europäische Stör. Ein Wiederansiedlungsversuch in der Elbe verläuft vielversprechend. Ob für ein ähnliches Unterfangen auch im Rhein Chancen bestehen, zeigt nun eine Studie die der Rheinische Fischereiverband von 1880 e.V. mit einer Förderung der HIT Umwelt- und Naturschutz Stiftungs-GmbH erarbeitet hat.

Ziel dieser Studie war es, den derzeitigen fachlichen Erkenntnisstand zum Rhein als mögliches Störgewässer zusammenzutragen und zu analysieren. „Viele verschiedene Aspekte müssen für einen Wiederansiedlungsversuch unter die Lupe genommen werden, da der Stör komplexe Anforderungen an seinen Lebensraum stellt und die Art hochgradig gefährdet ist“, so Biologe Armin Nemitz vom RhFV. Doch erste Erfolge bei den Wiederansiedlungsprojekten für Lachs, Nordseeschnäpel und Maifisch stimmen den Fischbiologen Nemitz verhalten optimistisch, dass auch die Rückkehr des größten Wanderfisches in den Rhein prinzipiell möglich ist. Einst war der Rhein nach der Elbe der bedeutendste Störfluss in Deutschland.

Nemitz kommt zu folgenden Schlüssen: „Die Aktivitäten für einen Wiederansiedlungsversuch für den Stör sollten sich zunächst auf den deutschen Niederrhein und das Rheindeltagebiet konzentrieren“. Hier erscheinen die Bedingungen noch am günstigsten, damit junge Störe heranwachsen, später in die Meere abwandern und als Laichfische zurückkehren können. Ein besonders einschränkendes Moment neben dem Ausbau des Rheins, der Schifffahrt, der chemischen Restbelastung und der Fischerei sieht der Fischbiologe in der mangelnden Durchgängigkeit des Rheindeltas. Denn ausgewachsene Störe – sie können über zwei Meter groß werden – könnten aufgrund der vorhandenen Abschlussbauwerke in den Niederlanden derzeit nur in einem Rheinarm, der allerdings durch den Rotterdamer Hafen fließt, frei wandern.

Infos: Die Studie kann über die HIT Umwelt- und Naturschutz Stiftungs-GmbH oder über den Rheinischen Fischereiverband von 1880 e.V. bezogen werden. Zudem wurde die Gesellschaft zur Rettung des Störs e.V. in die fachliche Diskussion miteinbezogen.

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