(openPR) Nach einer Analyse des deutschen Bildungsnetzwerks Hauptsache Bildung sind besonders Jugendliche in Mecklenburg-Vorpommern bei den angebotenen Aktionen zum diesjährigen Zukunftstag Girls Day und Boys Day für Jungen und Mädchen klar im Nachteil.
Der Zukunftstag, der ursprünglich nur für Mädchen ins Leben gerufen wurde, wird dieses Jahr auch erstmalig für Jungen angeboten. Dabei bieten Unternehmen und Institutionen Jugendlichen die Möglichkeit an, in für sie untypische Berufe hineinzuschnuppern.
Für den diesjährigen Zukunftstag wurden vom Team von Hauptsache Bildung alle auf der jeweiligen Website (www.boysday.de und www.girlsday.de) zur Verfügung gestellten Aktionsplätze in den einzelnen Bundesländern auf die Einwohnerzahl hochgerechnet, um somit einen Querschnitt der Gesamtanzahl zu erhalten. „Für uns war es interessant zu sehen, wo die Unternehmen in den Bundesländer mit ihren angebotenen Plätzen die Aktion unterstützen oder wo es für die Jugendlichen vielleicht schwierig werden könnte, da die Resonanz zu gering ist“, so Julia Leutloff von Hauptsache Bildung.
Bei dem neu ins Leben gerufenen Boys Day bietet Mecklenburg-Vorpommern mit insgesamt 149 Plätze für seine männlichen Jugendlichen die wenigsten Plätze an. Pro 10.000 Einwohner stehen gerade einmal elf Plätze zur Verfügung. Als positives Beispiel ist dagegen Brandenburg zu nennen. Hier bieten die Unternehmen 73 Aktionsplätze pro 10.000 Einwohner an.
Auch beim Girls Day bietet Brandenburg mit 93 Plätzen pro 10.000 Einwohner den interessierten Mädchen eine reelle Chance, einen der begehrten Aktionsplätze zu bekommen. Noch besser sieht es allerdings in Niedersachsen aus, wo 139 Plätze pro 10.000 Einwohner von den Unternehmen angeboten werden. Mit 47 Plätzen pro 10.000 Einwohner belegt Mecklenburg-Vorpommern leider auch hier einer der hinteren Plätze.
„Bei der Betrachtung des Gesamtergebnisses fiel Mecklenburg-Vorpommern leider negativ auf“, so Leutloff. Mit 130 Plätzen pro 10.000 Einwohner liegt Mecklenburg-Vorpommern im Bundesvergleich deutlich hinter anderen Ländern. „Das bedeutet natürlich für die interessierten Jugendlichen, dass es für sie schwierig ist, überhaupt ein Unternehmen oder einen Aktionsplatz zu finden“, so Leutloff weiter.
Die komplette Analyse kann im Blog unter der URL www.hauptsache-bildung.de/2011/girls-und-boys-day-welches-bundesland-bietet-am-wenigsten-fur-unkonventionelle-jungs-und-madels/ abgerufen werden.










