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Bologna betrifft uns alle – immer mehr

11.04.201116:05 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Prof. Scholz referierte am 6.4.2011 beim Businesslunch Saar in Göttelborn zum Thema „Die Bologna-Reform und ihre Wirkungen auf die saarländische Wirtschaft“. Die zwei klaren Aussagen: „Bologna“ ist viel komplizierter als es scheint, da inzwischen vieles auf die ursprüngliche und gute Vision „draufgesattelt“ wurde. Und: In der „neuen Welt“ ist das betriebliche Personalmanagement viel mehr gefordert als früher.



Eingeladen hatten zu dieser Gemeinschaftsveranstaltung Marketing Club Saar e.V., Wirtschaftsclub Saar-Pfalz-Moselle e.V., Club des Affaires Saar-Lorraine, Arbeitskreis Wirtschaft, Wirtschaftsjunioren Saarland, IHK Saarland, Handwerkskammer des Saarlandes (HWK), Handwerkskammer des Saarlandes (HWK), Wirtschaftsrat, SHS Foundation, Forum Junges Handwerk, Dt.-Mex. Gesellschaft, Dt.-Jap. Gesellschaft, Die Familienunternehmer – ASU und Die Jungen Unternehmer – BJU.
Die Diskussion um die Bologna-Reform wird seit über 10 Jahren geführt. Inzwischen ist sie verbunden mit einer weitreichenden Strukturveränderung an den Universitäten in Richtung auf extreme Zentralisierung („präsidialer Feudalismus“) und einer Veränderung der Bildungspolitik („Nur Breite statt auch Tiefe“). Ein weiteres Problem ist der Übergang der Bachelor-Absolventen in ein Masterstudium: „Wirkliche Bildung bekommen nur noch Wenige; junge Absolventen werden zu passgenauen Menschen und billigen Arbeitskräften.“
In diesem neuen System haben Unternehmen weitreichende Mitgestaltungsrechte an den Hochschulen: „Unternehmen konnten sich die Bachelor so backen, wie sie wollten – tragen aber jetzt die Verantwortung für das Ergebnis!“ Deshalb ist es paradox, wenn die Wirtschaft die Bachelor-Absolventen teilweise eben doch nicht willkommen heißt und deshalb beispielsweise an der Uni Frankfurt rund 75% der Bachelor sofort einen Master machen wollen. An der Universität des Saarlandes dürften es noch mehr sein, die jetzt in das gefürchtete „Rauskegeln aus“ und „Neubewerben in“ das System kommen.
Zum Schluss gab es noch eine kleine Warnung: Unternehmen müssten sich durch die deutsche Version der Bologna-Reform auf höhere Fluktuation, veränderte Qualifikation und auf Mitarbeiter mit geringerer Selbstständigkeit einstellen. Gerade deshalb sollten Unternehmen aktiv werden: „Duale Studiengänge müssen durchdacht, Diplomstudiengänge geschaffen, interne Schulungen forciert und Kontakte vor allem zu den Fakultäten ausgebaut werden“, so Christian Scholz.


Mehr Infos unter:
http://bwldiplomuds.wordpress.com
http://www.bologna-schwarzbuch.de

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