(openPR) Der Unfall im Kernkraftwerk Fukushima in Japan führt uns die Risiken der Atomtechnik erneut in drastischen Bildern vor Augen. Die große Mehrheit der Bundesbürger lehnt Atomkraft ab und fordert die Abschaltung der deutschen Meiler. Gleichzeitig beziehen viele Haushalte ihren Strom noch vom lokalen Grundversorger – und damit in den meisten Fällen Energie, die zumindest teilweise aus Atomkraft stammt. Wer auch privat Konsequenzen ziehen und zu Hause den Atomausstieg der Politik vorwegnehmen will, braucht nur zu einem Ökostrom-Anbieter zu wechseln. Das ist einfacher als viele denken und kann zudem die Haushaltskasse stark entlasten. Wie man den richtigen Anbieter findet und was man beachten muss, haben wir hier zusammengefasst.
Stetig steigende Strompreise, Unbehagen vor der riskanten Nukleartechnik angesichts der Reaktorkatastrophe in Japan, schier unglaubliche wahltaktische Manöver der Politik: Wer seinen Stromanbieter wechselt, kann bis über 200 Euro pro Jahr sparen und dabei auf Ökostrom umsteigen - ein doppelter Gewinn für Geldbeutel und Umwelt. Um das jeweils beste Angebot aus dem Tarifdschungel zu finden, braucht man allerdings etwas Orientierung. Auf dem deutschen Strommarkt tummeln sich mehr als 900 Anbieter mit über 10.000 Tarifen, zwischen denen teilweise deutliche Preisunterschiede bestehen. Zwar liefern nicht alle Anbieter an jeden Ort, aber in der Regel sind überall in Deutschland über hundert Tarife verfügbar. Der lokale Grundversorger steht in der nach Kosten sortierten Rangliste meist recht weit hinten – ein Wechsel lohnt also so gut wie immer. Positiv fällt dabei auf, dass Ökostrom häufig viel weniger kostet als oft suggeriert wird. So befinden sich unter den günstigeren Angeboten oft um die 20% Ökostromtarife.
Der Anbieterwechsel ist ganz einfach und erfolgt in nur vier Schritten: (1) Lesen Sie den Stromverbrauch und Angaben zu Ihrem Anschluss aus der Stromrechnung ab. (2) Vergleichen Sie die Tarife der an Ihrem Wohnort tätigen Anbieter und wählen Sie den besten Tarif aus. (3) Erteilen Sie den Wechselauftrag an den neuen Anbieter. (4) Warten Sie auf Post vom alten und neuen Anbieter. – Damit ist schon alles erledigt.
Der billigste Stromtarif ist allerdings nicht immer der beste, da es auch Tarifangebote gibt, vor denen man lieber Abstand nehmen sollte. So ist z.B. von Strompaketen, Angeboten mit Vorauskasse oder Aktions- und Ökoboni abzuraten. Hilfe bei der Auswahl des besten Tarifs bieten z.B. die Tarifrechner der Vergleichsportale im Internet. Nach Eingabe Ihrer Postleitzahl und Ihres Jahresverbrauchs liefern Sie eine Liste aller an Ihrem Wohnort verfügbaren Angebote. Zwar gibt es auch unter ihnen einige schwarze Schafe, aber die Stiftung Warentest oder die Verbraucherzentralen geben Empfehlungen, auf welche Vergleichsportale man vertrauen kann.
Wenn Sie bei der Tarifauswahl einige Hinweise beachten, kann eigentlich nichts schief gehen. Bei einem Stromanbieterwechsel müssen keinerlei technische Arbeiten in Ihrem Haus durchgeführt werden, und es geht auch keine Sekunde das Licht aus. Außerdem ist die Stromversorgung gesetzlich garantiert. Wichtige Merkmale guter Stromtarife sind z.B. kurze Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist, keine Vorauskasse und keine Mengentarife. Manche Anbieter geben eine Preisgarantie, was angesichts der häufigen Preissteigerungen von Vorteil ist. Im Falle einer Preiserhöhung haben Sie aber ohnehin stets ein gesetzlich garantiertes Sonderkündigungsrecht.
Detaillierte Informationen und Hinweise für die korrekte Tarifauswahl sowie eine Liste empfehlenswerter Vergleichsportale im Internet finden Sie unter http://www.fidiboo.de/content/view/134/67/. Dann steht dem Atomausstieg in den eigenen vier Wänden nichts mehr im Weg!









