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Mitteldeutschland ist für die Energiewende

30.08.201118:28 UhrWerbung, Consulting, Marktforschung
Bild: Mitteldeutschland ist für die Energiewende
Grafik: Einstellung zu Kern- und erneuerbaren Energien (© FGM Forschungsgruppe Medien GmbH)
Grafik: Einstellung zu Kern- und erneuerbaren Energien (© FGM Forschungsgruppe Medien GmbH)

(openPR) Mehrheit der Sachsen, Sachsen-Anhalter und Thüringer begrüßt Pläne der Bundesregierung

Das im Juni von der Bundesregierung beschlossene Aus für acht Kernkraftwerke und der stufenweise Atomausstieg bis 2022 findet in Mitteldeutschland breite Zustimmung. Das hat eine aktuelle Online-Umfrage der FGM Forschungsgruppe Medien GmbH aus Leipzig ergeben. Demnach sind vor allem die Menschen in Thüringen für den Atomausstieg und damit einhergehend für eine stärkere Nutzung alternativer Energien; überdurchschnittliche Zustimmungswerte kommen auch aus Sachsen-Anhalt. Sachsen steht dem Atomausstieg dagegen eher zurückhaltend gegenüber und befürwortet einen späteren Ausstiegszeitpunkt.



Einstimmige Meinung: Anteil erneuerbarer Energien soll schneller steigen

„73 Prozent der befragten Thüringer halten es grundsätzlich für richtig, dass Deutschland seine Atomkraftwerke abschalten will“, konkretisiert Senior Research Consultant Manuela Schwingel das Umfrageergebnis. „In Sachsen-Anhalt sind das laut unserer Umfrage 68 Prozent. In Sachsen liegt dieser Wert mit 60 Prozent etwas unter dem der beiden anderen Bundesländer.“ Der von der Bundesregierung geplante Zeitpunkt für die Abschaltung der AKW wird dagegen in den drei Bundesländern unterschiedlich bewertet. Manuela Schwingel: „Sachsen-Anhalt und Thüringen stimmen dem geplanten Zeitpunkt bis 2022 überwiegend zu bzw. tendieren mit jeweils ca. 30 Prozent sogar für einen noch früheren Zeitpunkt. Dagegen ist für fast 40 Prozent der Sachsen ein späterer Ausstieg denkbar.“

Einheitlicher ist die Meinung der Menschen in Mitteldeutschland zum geplanten Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch. Der soll laut Bundesumweltministerium von heute 20 Prozent* auf mindestens 35 Prozent** im Jahr 2020 anwachsen. Das Umfrage-Ergebnis der FGM Forschungsgruppe Medien zeigt: Die Pläne der Regierung reichen den Menschen in Mitteldeutschland nicht. Nach deren Vorstellungen sollte der Anteil erneuerbarer Energien im Strom-Mix 2020 mehr als doppelt so hoch sein. „Konkret wünschen sich die Menschen in Sachsen-Anhalt einen Anteil in Höhe von 66 Prozent, die Thüringer wünschen sich 65 Prozent und die Sachsen 61 Prozent“, so Manuela Schwingel.

Atomausstieg der Bundesregierung – Stimmungsbild in Mitteldeutschland

„Die Ergebnisse zeigen, dass das Thema erneuerbare Energien die Menschen in Mitteldeutschland bewegt und interessiert. Das liegt sicher auch daran, dass sich die Solarindustrie in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen zu einem ernstzunehmenden Wirtschaftsfaktor entwickelt hat.“, so Markus Adomeit, FGM-Geschäftsführer. „Offenbar haben die politisch Verantwortlichen in den drei Bundesländern mit gezielten standortpolitischen Entscheidungen eine feste Basis für die heutige Entwicklung geschaffen und schon früh ein Umdenken bei den Menschen hier in Gang gesetzt“, interpretiert Markus Adomeit die Ergebnisse der Energiestudie. „Die Katastrophe in Japan hat dann wie ein Katalysator gewirkt.“

Die FGM Forschungsgruppe Medien GmbH hat im Zeitraum vom 06.Juli bis 09.August 2011 im Rahmen einer Online-Umfrage insgesamt 1.652 Personen im Alter zwischen 14 und 64 Jahren zum Thema Atomausstieg und Energieversorgung in Mitteldeutschland befragt.

*Quelle: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V.; 29. August 2011
**Quelle: Erneuerbare-Energien-Gesetz 2011; 04. August 2011 (in der ab 1. Januar 2012 geltenden Fassung)

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