(openPR) Rote Augen, Niesen, Hautausschlag, Juckreiz: Bei einer Allergie zeigt das Immunsystem eine übersteigerte Reaktion auf bestimmte Einflüsse. Besonders Schleimhäute und Haut reagieren bei vielen Allergikern stark auf die veränderten Umstände. „Wissenschaftler sprechen von mehr als 20.000 unterschiedlichen Stoffen, auch Allergene genannt, die allergische Reaktionen auslösen können“, weiß Marion Wüst, Apothekerin und Geschäftsführerin der Versandapotheke fliegende-pillen.de. Während einige Empfindsamkeiten, wie Allergien gegen Hausstaubmilbenkot, ganzjährig auftreten, äußern sich andere nur saisonbedingt.
Lästiger Heuschnupfen im Frühjahr
Vielen zaubern die ersten Sonnenstrahlen und lauen Lüftchen im Frühjahr ein Lächeln ins Gesicht – anderen nicht. Denn der einsetzende Pollenflug sorgt bei jedem zweiten Allergiker für eine Art Dauerschnupfen, ohne dass sie an einer Erkältung leiden. „Oftmals lassen sich Überempfindlichkeiten gegen Pollen und andere Auslöser mit entsprechenden Medikamenten behandeln“, rät Marion Wüst. Dabei helfen meist schon Tabletten, die es für Allergiker ohne Rezept in der Apotheke zu kaufen oder zu bestellen gibt. Zwar helfen die Medikamente nicht dabei, die Unverträglichkeit gegen bestimmte Stoffe zu beheben, jedoch sorgen sie dafür, dass die Symptome – beispielsweise tränende Augen oder eine juckende Nase – wieder abklingen. „Vor allem die Wirkstoffe Cetrizin, Loratadin, Levocabastin oder Azelastin helfen, die Symptome zu lindern, und sind von unterschiedlichen Herstellern erhältlich“, erklärt die Apothekerin.
Hautprobleme
Bei Sonnenallergikern können bereits im Frühsommer und spätestens bei intensiverer Sonnenstrahlung unangenehme Reaktionen wie juckende und brennende Flecken, Quaddeln oder Pickel auftreten. „Wenn die Haut das Sonnenlicht nicht gut verträgt, können mehrere Ursachen infrage kommen. Oftmals lösen jedoch allein die UV-Strahlen an unbekleideten Hautstellen solche Irritationen aus, weil sie das Immunsystem in Aufruhr versetzen“, sagt Marion Wüst. Auch für allergische Reaktionen aufgrund von Sonnenlicht finden Betroffene mithilfe rezeptfreier Medikamente und Salben zügig eine Lösung. Bei behandlungsbedürftigen Hautveränderungen eignen sich zur kurzzeitigen Anwendung cortisonhaltige Cremes oder, bei bereits bekannter Allergie, die vorbeugende Einnahme von Antihistaminen. Da sich Histamin maßgeblich an der Abwehr körperfremder Stoffe beteiligt, führt eine zu große Menge des körpereigenen Botenstoffes zu übersteigerten Abwehrreaktionen und somit zu Allergien. Idealerweise decken sich Allergiegeplagte rechtzeitig mit Medikamenten ein. So können auch sie die wärmere Hälfte des Jahres trotz allem genießen.
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