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Heuschnupfen-Prävention

11.10.201117:44 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Heuschnupfen-Prävention

(openPR) Experten schätzen, dass in Deutschland etwa 13 Millionen Menschen unter Heuschnupfen leiden, und das nicht mehr nur im Frühjahr. Aufgrund der globalen Klimaerwärmung dauert die Pollensaison - und damit die Leidenszeit der Allergiker - inzwischen immer länger an. Dazu kommt, dass es zu Kreuzallergien kommen kann, bei denen die Betroffenen zusätzlich auf bestimmte Lebensmittel reagieren. So neigen beispielsweise Birkenpollenallergiker besonders häufig zu Unverträglichkeiten von Äpfeln und Haselnüssen. Wer dem nächsten Heuschnupfen vorbeugen möchte, kann es mit einer Hyposensibilisierung versuchen. Herbst und Frühwinter eignen sich gut, um damit zu beginnen, da es zu dieser Zeit kaum Pollenflug gibt. Diese Immuntherapie kann vor allem bei jenen Allergikern Beschwerden lindern, bei denen Medikamente wie Antihistaminika und Korisonspray nicht gut helfen.



Heuschnupfen entsteht durch eine Abwehrreaktion des Immunsystems gegen Pollen. Am Ende einer Antigen-Antikörperreaktion kommt es zur Ausschüttung von Histamin. Histamin ist der Auslöser der bekannten Allergie-Symptome, wie Juckreiz, Niesreiz, Schnupfen und tränende Augen.
Am häufigsten sind Allergien gegen Pollen der frühblühenden Bäume Birke, Hasel und Erle. Ebenfalls weit verbreitet sind Allergien gegen die Pollen von Gräsern und Getreide. Zur Pollensaison werden schätzungsweise 8000 Blütenpollen pro Tag eingeatmet. Um bei Allergikern die Symptome auszulösen, reichen aber bereits wenige Pollen aus.

Bei Verdacht auf eine Inhalations-Allergie sollte zunächst durch einen Arzt das auslösende Allergen identifiziert werden. Dies geschieht in der Regel mit einem sogenannten Prick-Test, bei dem Proben verdächtiger Allergene auf die Haut aufgetragen werden um anschließend zu beobachten, welcher der Stoffe eine allergische Reaktion hervorruft.

Durch eine Hyposensibilisierung wird die Empfindlichkeit des Körpers gegenüber dem Allergen herabgesetzt,. Dazu wird dem Allergiker zunächst in wöchentlichen, später größeren Abständen die für ihn individuell hergestellte Allergenlösung injiziert. „Eine Hyposensibilisierung empfehlen wir vor allem bei Heuschnupfen, besonders aber bei allergischen Asthma gegenüber verschiedenen Pollen und Hausstaubmilben. Bei Allergien gegen Bienen- oder Wespengift kann sie sogar lebensrettend sein“, so Dr. Eva-Maria Meigel, Dermatologin und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Anti-Aging Medizin (GSAAM). „Eine sinnvolle Präventionsmaßnahme ist die Hyposensibilisierung vor allem bei Kindern, da ihr Immunsystem noch veränderungsfähiger ist. Nach erfolgreicher Behandlung kann sogar das Entstehen neuer Sensibilisierungen vermindert werden.“

In letzter Zeit kann in geeigneten Fällen auch eine Behandlung mit einer Tablette oder Lösungen per oral durchgeführt werden. Diese Behandlung kann vom Patienten zu Hause, unabhängig von der Arztpraxis, angewendet werden. Sie eignet sich besonders für Patienten deren Zeitmanagement eine Behandlung in der Arztpraxis nicht zulässt. Erfolgversprechend sind die sublingualen (unter die Zunge zunehmenden) Lösungen besonders bei Kindern.

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