(openPR) Schweizer Investmentgesellschaft fordert außerordentliche Hauptversammlung bei PEH Wertpapier AG
In seiner aktuellen Ausgabe berichtet der Börseninformationsdienst Investmentjäger-Report über die neuesten Entwicklungen bei der PEH Wertpapier AG, einem börsennotierten deutschen Vermögensverwalter mit rund 5 Mrd. Euro Kundengeldern unter Management. Bei der PEH könnte es nach Einschätzung des Informationsdienstes zu einer ähnlichen Entwicklung kommen wie beim österreichischen Fondsverwalter C-Quadrat. Dort war der Aktienkurs nach einer längeren Durststrecke im letzten Jahr um über 150% gestiegen, nachdem eine strategische Neuausrichtung des Unternehmens erfolgt war.
Die Schweizer Investmentgesellschaft ARBB AG mit Sitz in Zug ist grösßre Aktionärin bei der PEH Wertpapier AG. Sie hält bei der PEH eine Frischzellenkur für notwendig, um die nach ihrer Meinung brachliegenden Wachstumspotentiale des Unternehmens freizusetzen und die Aktie am Kapitalmarkt hoffähig zu machen. Um dieses Ziel durchzusetzen, bereitet sie die Beantragung einer außerordentlichen Hauptversammlung vor, mittels der Teile des Aufsichtsrates und in der Konsequenz wohl auch des Vorstands ersetzt werden sollen. Neben unbefriedigenden Wachstumszahlen (im Boomjahr 2010 hinkte die PEH mit einer Zunahme der Provisionserlöse um nur 5% dem Marktdurchschnitt um Meilen hinterher) wird auch der nachhaltig niedrige Aktienkurs bemängelt.
Die Investmentgesellschaft ARBB AG ruft andere Aktionäre auf, sich ihr anzuschließen. Eine Begründung für das Verlangen einer außerordentlichen Hauptversammlung finden Sie unter: http://www.arbb.ch/index.cfm/peh/
Die PEH gehört zu den führenden bankenunabhängigen Finanzdienstleistern im deutschsprachigen Raum. Vorstand und Aufsichtsrat der PEH Wertpapier AG schlagen der Hauptversammlung am 24. Juni 2011 die Auszahlung einer Dividende in Höhe von 2,00 Euro (Vorjahr: 1,70 Euro) für das Geschäftsjahr 2010 vor. Bei einem aktuellen Kurs von 30 Euro würde die Dividendenrendite dann attraktive 6,67% betragen. Das Unternehmen ist schuldenfrei und hat seit dem Börsengang im Jahr 1998 noch in jedem Jahr einen Gewinn ausgewiesen.
Die hohe Dividendenrendite ist jedoch auch ein Indiz für eine Unterbewertung an der Börse. Im Halbjahresfinanzbericht 2010 nannte die PEH konkrete Wertangaben für ihre einzelnen Segmente. Daraus ergäbe sich ein Gesamt-Unternehmenswert zwischen 103 und 110 Millionen Euro, was etwa 57-60 Euro je Aktie entspricht.
An der Börse wird das Unternehmen allerdings nur mit etwa 30 Euro je Aktie bzw. einer Marktkapitalisierung von 55 Millionen Euro gehandelt.
Wie kann die Schere zwischen dem niedrigen Börsenwert und den doppelt so hoch liegenden Unternehmenswerten geschlossen werden? Nach Einschätzung einer wachsenden Zahl kritischer Aktionäre bedarf dies u.a. auch eine Neubesetzung des Managements, da der Kapitalmarkt gegenüber den derzeitigen Organen offenbar gewisse Vorbehalte hat.
„Kapital ist ein scheues Gut“, wie eine alte Börsenweisheit sagt, und hier scheut sich das Kapital ganz offensichtlich, in die PEH-Aktie zu investieren. Von einigen Aktionären ist bereits zu hören, dass die PEH tatsächlich bald 100 Millionen Euro wert sein könnte, aber nicht unter ihrer gegenwärtigen Führung. Die enormen Potentiale dieser Aktie können nur noch durch eine neu aufgestellte Führungsmannschaft freigesetzt werden.
Dann wäre eine ähnliche Entwicklung möglich wie bei der österreichischen Fondsgesellschaft C-Quadrat AG, die im vergangenen Jahr nach dem Austausch der Führungsmannschaft eine fulminante Kursentwicklung zeigte: Binnen eines Jahres stieg die Aktie um 151%! Und auch in 2011 klettert die Notierung weiter…
Diese Kursphantasie ist sicherlich auch ein Grund, weshalb die Schweizer Investmentexperten auf Veränderungen im Management pochen, um mit einer neuen Führungsmannschaft neu durchzustarten.
Der Investmentjäger-Report hat die Aktie der PEH Wertpapier AG bei Kursen um 28,50 Euro vorgestellt.
Ein kostenloses Probeexemplar des Investmentjäger-Report erhalten Sie unter www.investmentjaeger-report.de











