(openPR) Es ist beinahe schon geschafft und das „Bergfest“ liegt bereits hinter uns.
Eine ganze Menge Werftpunkte sind bereits abgehakt: Das Unterwasserschiff ist fertig gewaschen und inspiziert und das Malen hat begonnen, fast alle Tanks sind entschlammt und neu konserviert, die frisch gemalten Ladebäume sind zurück an Deck und beinah fertig aufgeriggt, der Salon hat einen neuen Teppich und auf der Brücke steht die nagelneue elektronische Seekarte fertig zum ersten Einsatz.
2 Tage noch, dann kann die Cap San Diego Dock 16 bei Blohm + Voss Repair wieder verlassen. Bis dahin herrscht jedoch noch fieberhaftes Treiben auf allen Decks: Bis zur Ausdockung müssen die Rettungsboote zurück an Bord in die überholten Davids, der Poolboden muss eingesetzt und gemalt werden, der typischen „Roten Haube“ der Cap San Diego fehlt noch der letzte Anstrich und noch nicht alle Zylinderdeckel sitzen wieder an ihrem Heimatplatz.
Am Freitag Abend gegen 20 Uhr wird die Cap San Diego wieder schwimmen und das Dock verlassen.
Nach dem Ausdocken hat die rundherum und von oben bis unten überholte „alte Dame“ wieder ihren „Schiffs TÜV“ – die Klasse vom Germanischen Lloyd - und kann topfit zu Gästefahrten ablegen.
Acht Gästereisen stehen allein in 2011 auf ihrem Fahrplan und ganz weit weg geht’s für die Cap San Diego in diesem Jahr: Ab dem 26. Juni stechen wir in See über Cuxhaven, durch den Nord-Ostsee-Kanal bis Kiel und über die Ostsee nach Wismar! Die Jubilarin ist als Flaggschiff eingeladen vom Seehafen Wismar zum dortigen 800. Hafenfest! Erst am 10. Juli sind wir zurück und die ganze Crew freut sich schon auf diesen „Seetörn“ mit Passagieren. (Karten sind noch erhältlich)
Die erste Herausforderung ist jetzt jedoch erstmal die Werftprobefahrt am 26. März, auf der wir alle Systeme auf Herz und Nieren testen:
Von Blohm + Voss Repair geht es die Elbe abwärts bis Stade, dort werden Kapitän Rüdiger von Ancken und Hafenlotse Jan Peter den „weißen Schwan“ gegen ca. 13.30 Uhr im Elb-Strom drehen und ab geht’s mit Volldampf nach Hause – zurück an die Überseebrücke (Anlegen ca. 17 Uhr). Wir freuen uns auf auf die Fahrten und feiern dann im Sommer hoffentlich gemeinsam 50 Jahre Cap San Diego.
Cap San Diego
Überseebrücke
20459 Hamburg
Pressekontakt: Gesa Rädeker
Tel.: 040 3750 3311
Über das Unternehmen
Schwimmender Zeuge maritimer Geschichte
Sie ist das größte fahrtüchtige, zivile Museumsschiff der Welt. Ihre elegante Silhouette gehört zum Hamburger Hafenpanorama wie die Speicherstadt und der Michel. Touristen lieben sie, die Crew, 40 Seemänner im Ruhestand und ca. 20 Mitarbeiter von Jugend in Arbeit Hamburg e.V. halten sie mit viel Engagement in Schuss: Die Cap San Diego ist das letzte noch erhaltene Schiff einer Serie von sechs schnellen Stückgutfrachtern, die 1961/62 für die Reederei Hamburg Süd gebaut wurden und das bis Ende 1981 vorzugsweise nach Südamerika gefahren ist.
Seit 1988 ist Hamburgs einmaliges maritimes Denkmal ein Museumsschiff und kann täglich von 10 – 18 Uhr von Brücke bis Luke und von Herz bis Kopf besichtigt werden. Der Rundgang mit dem als Hörspiel konzipierten Cap San Diego Audio-Guide macht zudem ein Stück Seefahrtsgeschichte anschaulich nachfühlbar.
Das Bord-Bistro bietet in maritimem Flair Spezialitäten und Erfrischungen.
Doch die Cap San Diego ist ein sehr lebendiges Museumsschiff:
Jedes Jahr unternimmt das Schiff mehrere Gästefahrten und es bietet einen schönen Rahmen für Firmen- und Privatfeiern, Seminare und Vorträge, sowie kulturelle Veranstaltungen in den Salons (insgesamt 92 qm bestehend aus Bar, Speiseraum und Bibliothek), einen originellen Party-, Event- und Konzertraum für bis zu 500 Gästen in der Luke 3 und auch übernachten kann man an Bord in einer der original erhaltenen vier Einzel- und vier Doppel – Passagierkabinen.
Eine Vielzahl von kulturellen Veranstaltungen runden das Angebot ab: Regelmäßig finden an Bord argentinische Tangotanzbälle statt, Kindertheater und Lesungen, Konzerte und vorweihnachtliche Hängemattenlesungen haben bei uns eine festen Platz im Programm und außer unserer Dauerausstellung: „Ein Koffer voller Hoffnung – Auswandererstadt Hamburg“ bieten unsere Luken 1 und 2 in den Sommermonaten einen originellen Rahmen für wechselnde Kunst- und Fotoausstellungen.
Das Schiff gehört der Stiftung Hamburger Admiralität, die für die Instandsetzung verantwortlich zeichnet. Die Cap San Diego wird durch die Cap San Diego Betriebsgesellschaft mbH (Gesellschafter zu gleichen Teilen: Carl Robert Eckelmann, Stauerei Carl Tiedemann und Stiftung Hamburger Admiralität) bewirtschaftet. Die Bord – Gastronomie wird seit Anfang 2006 durch das
Hamburger Gastmahl betrieben.