(openPR) In der Stadt mit einer der höchsten Arbeitslosenraten Deutschlands, sollte eine Institution wie die Solidarische Hilfe nicht Opfer einer falschen Sparpolitik der Agentur für Arbeit werden. Es darf nicht geschehen, dass dieser Verein, der sich für die Rechte der Schwächsten unserer Gesellschaft einsetzt, nun existenziell gefährdet wird. Das die Solidarische Hilfe effektiv arbeitet ist offensichtlich, denn sie zeigte dem Jobcenter des Öfteren unangenehme Tatsachen auf. Nun soll ihre bisherige Struktur zerschlagen und sie so mundtot gemacht werden.
Hierzu erklärt Thorsten Ossenfort, Kandidat der Wählervereinigung
Für Bremerhaven:
„In diesem Verein zwei Ein-Euro-Jobber einzusetzen, die selbst auf Unterstützung durch das Jobcenter Bremerhaven angewiesen sind, ist unserer Meinung nach nichts anderes als der Versuch durch diese Maßnahme direkten Einfluss auf die Arbeit der Solidarischen Hilfe Bremerhaven zu nehmen. Es liegt nahe, dass hier dem Verein die Unabhängigkeit geraubt und er so für das Jobcenter Bremerhaven gefügiger gemacht werden soll“.
Das Instrument des Ein-Euro-Jobs sollte ursprünglich dazu dienen Langzeitarbeits-lose wieder an den ersten Arbeitsmarkt heran zu führen, aber nicht um Sparbeschlüsse des Bundesarbeitsministeriums auf kommunaler Ebene umzusetzen. Wenn nun Bundesmittel zusammengestrichen werden, dann sollten diese Kürzungen, im Interesse der Betroffenen, über den Bremerhavener Haushalt ausgeglichen werden!
Die Wählervereinigung Für Bremerhaven erklärt mit Nachdruck, dass im Interesse Bremerhavens die Solidarische Hilfe unbedingt in ihrer jetzigen Form erhalten werden muss. In unserer Stadt leistet die Solidarische Hilfe seit über 20 Jahren einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des sozialen Friedens und darf nicht in Ihrer Arbeitsweise eingeschränkt werden.












