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Der Sound der 80er könnte dem Digitalradio Flügel verleihen

15.03.201115:19 UhrMedien & Telekommunikation
Bild: Der Sound der 80er könnte dem Digitalradio Flügel verleihen

(openPR) Am 1. August fällt der Startschuss für Digitalradio in Deutschland. Die beteiligten Sendergruppen beschäftigen sich derzeit intensiv mit den zukünftigen Programmkonzepten. Ob das Digitalradio ein Fluch oder ein Segen für die deutsche Radiolandschaft wird, bleibt allerdings abzuwarten.



Eines ist jedoch sicher: Digitalradio wird die Angebotsvielfalt für den Hörer steigern. Die Frage ist nur, ob die ausgedachten Inhalte auch tragen.
Welche Konzepte versprechen genügend Erfolg? Mit gängigen AC und CHR Formaten wird man den Hörer nicht hinter dem Ofen vor holen.

Um dieser wichtigen Frage nachzugehen, hat Brand Support - Media Research & Consulting in einer Eigenstudie bei über 1.000 Hörern verschiedene Konzepte jenseits des Mainstream AC und CHR überprüft.

Die ‚80er‘ dominieren die Brand Support Digitalradio Formatstudie

Ein überragendes Feedback gibt es auf die ‚Musik der 80er‘. Diese Kategorie ist nicht nur im AC eine wichtige Größe geworden. Die 80er könnten das Genre sein, das Digitalradio die nötige ‚Passion‘ gibt, um bei einer kritischen Masse an Hörern den Durchbruch zu schaffen. Ähnliches ist derzeit bei unseren Nachbarn in England zu beobachten: dort erreicht das Spartenformat ‚Absolute 80s‘ laut den zuletzt veröffentlichen RAJAR Zahlen bis zu 665.000 Hörer pro Woche.

Keine Talk-Tradition in Deutschland

Einen digitalen Talksender wünscht sich hingegen momentan kaum jemand in Deutschland. Für einen (schnellen) Erfolg eines Talksenders fehlt im deutschen Radiomarkt die Tradition – ganz im Gegensatz zu Großbritannien, wo TalkSport über 3 Millionen Hörer pro Woche erreicht. Anscheinend können sich deutsche Hörer kein ‚fesselndes‘ Talkformat vorstellen.

Rock rules! But Rock isn’t Rock

Sehr positiv ist dagegen die Resonanz auf die Kategorie ‚Rock‘. Ein Fünftel der Männer könnte sich einen Rocksender als digitales Lieblingsprogramm vorstellen. Die Rock-Zielgruppe ist jedoch sehr segmentiert, so dass man wohl verschiedene Rockprogramme bräuchte, um die Musikgeschmäcker gut zu befriedigen.

Schlager nur noch im Digitalradio überlebensfähig

Von einem Schlagerkonzept fühlt sich nur eine kleine Minderheit der Befragten angesprochen. Doch bei entsprechender Kostenstruktur und einem hinreichend großen Verbreitungsgebiet könnte auch ein Schlagerformat mit prozentual geringem Hörerpotential wirtschaftlich tragfähig sein (wenn auch aufgrund seiner Altersstruktur eher schwer vermarktbar). Die Erfahrungen in anderen Ländern belegen, dass auch spitze Formate überleben können, solange sie z. B. national empfangbar sind.

Es wird eine der spannendsten Fragen bei der Einführung des Digitalradios in Deutschland, ob in diesem Rahmen die ‚Kleinstaaterei‘ im deutschen Radio aufgeweicht wird zugunsten größerer Verbreitungsgebiete und somit auch größerer Formatvielfalt. Brand Support wird auf jeden Fall die Entwicklung weiter mit Studien begleiten.

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