Martin Eller, Malerei
Weidengrundstraße 4
63584 Gründau
Telefon: 06058 917714
Email:

Internet:
www.martin-eller.de
Pressekontakt: Anke Ebenbeck
Über das Unternehmen
Martin Eller, 51 Jahre, zeichnet und malt seit frühester Jugend. Erste Ölgemälde und Stahlfederzeichnungen entstehen bereits ab 1972 in und nach der Natur. Den Berufswunsch - Zeichner, Radierer, Kupferstecher - wissen die Eltern in praktischere Bahnen zu lenken: Der Ausbildung zum Maschinenschlosser folgt der Maschinenbaumeister im Handwerk, darauf die Fachhochschulreife und kaufmännische Ausbildung, Maschinenbaustudium und Studium zu Kybernetik und Plasmaphysik. Durch den Beruf als Konstrukteur und Industrie-Designer ist er ständig mit Zeichnung und Entwurf beschäftigt. Seine Heirat und die Geburt der drei Kinder in den Jahren 1983, 1987 und 1994 liegt in dieser Zeit.
In 1989 macht Martin Eller die Malerei zu seinem Hauptberuf: Die intensive Arbeit als Freilicht-Landschaftsmaler und umfangreiche Studienarbeiten in fast allen Mal- und Zeichentechniken führen ihn ab 1992 zu ersten regionalen Ausstellungen mit der Künstlergruppe "Freibund" und "NaturaArtisMagistra". Privatstudien in Kunstgeschichte, Architektur, Philosophie, Astronomie und
Quantenphysik steigern sein Interesse eher, in diese Felder immer tiefer einzutauchen, als dass seine Neugier befriedigt wird.
Von 1993 bis 1996 arbeitet Martin Eller als Meisterkopist nach niederländischen und französischen Meisterwerken des XVII. und XIX. Jahrhunderts. In dieser Zeit erhält er eine Grundausbildung in Wandmalerei
und im Vergolderhandwerk. Außerdem macht er umfangreiche Werkstoffexperimente mit klassischen Tempera-Untermalungen und Harz-Öl-Lasurmalmitteln. Dadurch ist er in der Lage, selbst zubereitete Farben aus Einstoffpigmenten in seiner Arbeit einzuführen. Neben regionalen Ausstellungen ergibt sich eine Werkbundausstellung in Brügge und ein Galeriekontakt nach Vancouver. Darüber erfolgen erste Verkäufe in die USA.
Die Suche nach eigenen Themen bestimmen die Jahre 1997 bis 1999. Tierdarstellungen, Akte, Stilleben usw. entstehen, vor allem jedoch erste Landschaftsarbeiten, im Studio nach alten Skizzen und nach eigenen
Landschaftsfotografien gearbeitet. Es folgen erfolgreiche Galerieausstellungen mit modernen, großformatig-flächigen Landschaftsgemälden ab 2000 bis 2004, unter anderem in Aachen, Baden-Baden, Mainz, Frankfurt, Aschaffenburg, Koblenz, Bad Soden, Göttingen. Moderne Figurationen beschäftigen ihn weiterhin, er adaptiert moderne Mythen (Reihe Icône I -III).
In 2004 stirbt der Sohn Christian.
Zur Neuorientierung sucht Martin Eller nach ernsthafteren Ausdrucksformen und neuen Licht- und Farbwirkungen; er beschäftigt sich mit Kunsttheorien (Baumeister, Heidegger), mit klassischer und neuzeitlicher Philosophie, Erkenntnistheorie (Epikur, Seneca, Spinoza, Descartes, Kant, Heidegger,
Wittgenstein, Sartre, Foucault, Derrida) mit einhergehender Ablehnung metaphysisch, mystisch oder ideologisch motivierter Weltanschauungen.
In 2006 entstehen vorwiegend zivilisationsferne Landschaften der Gattung Paysage intime, er arbeitet auch an abstrakten Landschaften: starke Kontraste und reine, frei geformte Malerei.
In 2007 und 2008 folgt die Herausarbeitung des Wirklichen in der Landschaft, ohne methaphysische Stilisierungen; eine erste entsprechenden Maltheorie wird formuliert. In dieser Zeit finden Galerieausstellungen in Darmstadt, Braunschweig, Köln, Aachen, Mainz, Baden Baden, Heilbronn, Karlsruhe,
Frankfurt statt.
Das Jahr 2009 ist durch horizontlose Himmel, Wolkenbilder und weite Landschaften in matten Temperafarben bestimmt.
Im darauf folgenden Jahr entstehen Landschaften mit starken Licht- und Schattenkontrasten, die Arbeit an den Himmeln wird in Ölfarben-Lasurtechnik fortgeführt. Martin Eller macht weiterführende Versuche in Tempera und Tuschen aus Schellackseife und kombiniert diese mit dem Versuch, das reine
Landschaftsthema zu überwinden. In 2010 hat er Ausstellungen mit Himmeln in Sinsheim, Karlsruhe, Heilbronn, Mannheim, Darmstadt, Köln und Aachen.
Ab 2011 entstehen neue großformatige Stahlfederzeichnungen auf Leinwand in detaillierter, transparenter, atmosphärisch-leichter Farbgebung - optisch komplexe Freilicht-Themen mit moderner, zeitgemäßer Figuration.
Martin Eller kann zahlreiche Ausstellungen vorweisen; vertreten wird er durch Galerien und Kunsthandlungen in vielen Städten Deutschlands. Es erfolgten Verkäufe an Galerien und Privatsammler in Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada, Spanien, der Schweiz, USA.