(openPR) Andalusien setzt auf eine intelligente Landwirtschaft
Mit Andalusien verbindet man in erster Linie die touristischen Anziehungspunkte Granada, Cordoba, Sevilla sowie die Küstenregionen Costa del Sol und Costa de la Luz. Dass Andalusien aber auch im Winter die Obst- und Gemüsekammer Europas ist, wissen nur die Wenigsten. Die einzige Küstenwüste Europas konnte früher gerade einmal wenige Fischer ernähren. Die landwirtschaftliche Nutzung begann erst vor rund 40 Jahren mit dem Anbau von Tafeltrauben. Der noch heute anhaltende Boom der Landwirtschaft begann dann vor drei Jahrzehnten mit den ersten Gewächshäusern, die den Anbau von mediterranem Obst und Gemüse erst möglich gemacht hat. Das Besondere: Der Anbau erfolgt nicht im Sommer, sondern in den etwas kühleren Wintermonaten, in denen in den meisten Ländern Europas keine Landwirtschaft möglich ist. In Andalusien sind die Bedingungen hingegen ideal und fast jeder Bundesbürger wird deshalb schon einmal Tomaten, Gurken, Paprika oder einen der anderen Exportschlager aus der südlichsten Region Spaniens auf dem Teller gehabt haben.
Viele Pluspunkte für die Umwelt
Damit Obst und Gemüse umweltschonend wachsen und gedeihen können, machen sich die Produzenten die natürlichen Gegebenheiten Andalusiens bei der Erzeugung ihrer Produkte zu Nutze. Die Gewächshäuser müssen zum Beispiel nicht beheizt werden. Bei 300 Sonnentagen im Jahr ist das auch kein Wunder, denn sie staut sich unter den Plastikplanen, die über die Gestänge gelegt werden von ganz alleine und sorgt somit auf natürlichem Wege für genügend Wärme. Einen weiteren Pluspunkt stellen die Böden Andalusiens dar, die dank der Mischung aus Erde, organischem Material und Sand beste Bedinugungen für das Wachstum bieten. Ohne Wasser wären 3,5 Millionen Tonnen geerntetes Obst und Gemüse pro Saison jedoch reine Illusion. Doch auch für dieses Problem haben die Produzenten eine Lösung gefunden. Wenn der Schnee im nahen Küstengebirge Sierra Nevada schmilzt, bildet sich das Grundwasser, das die Bauern für die Bewässerung brauchen. Spezielle Bewässerungssysteme sorgen dafür, dass das Waser auch an den richtigen Stellen ankommt. Zusätzlich werden die Felder mit entsalztem Meerwasser bewässert.
Hortyfruta, der Dachverband andalusischer Obst- und Gemüsebauern, informiert auf www.obst-gemuese-andalusien.de ausführlich über den respektvollen Umgang mit der Natur.













