(openPR) Freitags, 17:30 - 19:30 Uhr, Turnhalle der Fürstenbergerschule in Frankfurt am Main: Um die zehn Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren tummeln sich im 1. Deutschen Judo-Club regelmäßig auf der Judomatte. Körperliche Betätigung, Koordination und Spaß stehen im Vordergrund; die Möglichkeit, sich auszutoben, Energie loszuwerden und neue Freundschaften zu schließen. Gerade in jungen Jahren bietet die Sportart Judo Kindern die Möglichkeit, ihren ganzen Körper zu einzusetzen – schließlich wird mehr als nur der Fuß oder die Hand benötigt, um den Partner beispielsweise zu werfen oder festzuhalten. Dafür muss der eigene Körper kennengelernt werden – mit seinen Stärken und Schwächen, seinen Möglichkeiten und seinen Grenzen. Daher finden sich gerade im Judo-Kindertraining viele turnerische Elemente und koordinative Übungen. Sicherlich auch fürs spätere Leben hilfreich: Wie man richtig fällt, so dass man sich möglichst nicht verletzt.
Beim Judo lernen Kinder jedoch weit mehr als ihren eigenen Körper zu benutzen. Sie lernen beispielsweise, sich auch beim Sport an Regeln zu halten, dass sie im Training Verantwortung für ihre Trainingspartner übernehmen und sie nur mit gegenseitiger Unterstützung voran kommen. So ist es beim Judo selbstverständlich, dass die älteren oder erfahreneren Kinder den jüngeren oder neueren helfen. Dadurch stellt sich schon fast automatisch Wertschätzung und Respekt im Umgang miteinander ein, immerhin wird im Judo nicht nur zusammen, sondern auch aneinander trainiert – ohne einen Partner lässt sich Judo nun einmal nicht ausführen! Deshalb wird vom Trainer neben Spaß und Spiel also auch ein gewisses Maß an Disziplin und Selbstbeherrschung vermittelt.
Schnupperkinder sind im Judo gerne gesehen. Beispielsweise freitags von halb sechs bis halb acht beim 1. DJC in der Sporthalle der Fürstenbergerschule, Eschersheimer Landstraße 96, 60322 Frankfurt am Main. Einfach in Sportkleidung und mit Getränk vorbeischauen. (Vera Willner, Schüler- und Jugendwartin des 1. DJC).
1. Deutscher Judo-Club Frankfurt am Main e. V. (1. DJC)
Prof. Dr. Axel Schönberger (Präsident)
Postfach 10 38 15
60108 Frankfurt am Main
www.1djc.org
www.1djc.de
Amtsgericht Frankfurt am Main, VR 4626
Über das Unternehmen
Der 1. Deutsche Judo-Club ist der älteste Judo- und Budo-Club Deutschlands und der zweitälteste Judo-Club Europas. Er wurde am 10. Oktober 1922 von Alfred Rhode als Deutscher Jiu Jitsu Club in Frankfurt am Main gegründet. Auf seinen Internationalen Sommerschulen in Frankfurt am Main von 1932-1939 machte der 1. Deutsche Judo-Club unter Leitung von Alfred Rhode das damals noch junge japanische Kodokan-Judo in Deutschland bekannt und sorgte für dessen Verbreitung; schnell ersetzte es vielerort das zunächst eingeführte Jiu Jitsu. Die erste Judo-Sommerschule des 1. Deutschen Judo-Clubs von 1932 gilt als eigentliche "Geburtsstunde des deutschen Judo". Ebenfalls auf Betreiben des 1. Deutschen Judo-Clubs wurde am 11. August 1932 die Europäische Judo-Union ins Leben gerufen. Über lange Jahre stellte der 1. Deutsche Judo-Club die Präsidenten des Deutschen Dan-Kollegiums und des Hessischen Judo-Verbandes, mit Edgar Schäfer, dem ersten deutschen internationalen Judo-Kampfrichter, auch einen Präsidenten des Deutschen Judo-Bundes. Viele Judo-Vereine in Deutschland wurden von ehemaligen Mitgliedern des 1. Deutschen Judo-Clubs gegründet. Der Verein brachte u. a. einen Bundestrainer und viele erfolgreiche Judoka hervor. Sein höchstgraduierter Judoka, Frank Thiele, ist Träger des 9. Dan. Heute wird im 1. DJC neben Judo auch Karate, Kendo, Ninjutsu (gemäß den Richtlinien des Bujinkan Hombu Dojo in Japan) und Nindokai trainiert. Der Schwerpunkt der Vereinsarbeit liegt auf gesundheitserhaltendem Breitensport, es wird aber nach wie vor auch Wettkampftraining betrieben. Zuletzt hat der 1. DJC am 6. März 2011 die Hessenmeisterschaft in Kendo ausgerichtet.
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