(openPR) NETARIUS - Der erste deutschsprachige Internetdienst mit dem man schon zu Lebzeiten entscheiden kann, was nach dem Tod mit seinen Daten im Web geschehen soll.
Nach dem Ableben noch letzte Anweisungen an den Geschäftspartner mailen, dem Freund im fernen Australien mitteilen, wieso man sich nicht mehr meldet, eine letzte Nachricht auf Facebook veröffentlichen oder noch schnell alle digitalen Spuren verwischen, damit die Ehefrau nichts von der Mitgliedschaft beim Erotikanbieter erfährt: Mit dem neuen Service “Netarius” haben Internetnutzer die Möglichkeit, zu entscheiden, was im Todesfall mit ihren bestehenden Online-Accounts geschehen soll.
Voraussetzung dafür ist, dass sich der Nutzer auf der Netarius-Website registriert, wo er dann anhand eines Online-Formulars sein digitales Testament festlegen kann. Auf diese Weise können letzte E-mails vorverfasst sowie sämtliche Konten und Daten die man im Internet besitzt, verwaltet werden. Netarius bietet zwei Arten von Mitgliedschaften: die eingeschränkte, aber dafür kostenlose Mitgliedschaft, und ein umfangreicher Premium-Account.
“Die Idee war es, mit Netarius einen leicht zu bedienendes virtuelles Testament zu schaffen, das in Sachen Angebot und Sicherheit weltweit einmalig ist,” erklärt der vor 13 Jahren, von Stuttgart nach Spanien ausgewanderte Firmengründer Frank Wannenwetsch. Und in der Tat eröffnet Netarius eine Vielzahl von Möglichkeiten, einen virtuellen Letzten Willen zu gestalten. Selbst leidenschaftliche Online-Spieler, die ihre Spielfigur an einen Freund vererben möchten, oder Diskussionsfreunde die sich im Todesfall noch gerne in ihrem Stammforum verabschieden wollen, können dies jetzt tun.
“Unser Hauptziel ist es, in erster Linie mehr Pietät und Selbstbestimmung ins Internet zu bringen.” meint Frank Wannenwetsch, „denn wenn bisher ein Internetnutzer stirbt, verschwindet dieser einfach von der virtuellen Bildfläche. Keiner der Internetfreundschaften erfährt was geschehen ist und die weiterhin im Netz kursierenden Daten sind der Willkür ausgesetzt. Nicht selten kommen nach einem Todesfall auch unabsehbare Kosten auf die Hinterbliebenen zu, weil der Verstorbene noch gebührenpflichtige Mitgliedschaften bei Webanbietern laufen hat. Und um all diese Probleme zu vermeiden gibt es Netarius“
In einer Zeit, in der immer mehr Menschen täglich im Internet arbeiten, spielen, chatten oder twittern, stellt sich tatsächlich die Frage, was mit dem Online-Leben nach dem Tod geschieht. Die Angehörigen sind bei diesem Thema meist überfordert oder machtlos, da sie nicht alle Zugangsdaten und Surfgewohnheiten des Verstorbenen kennen. Als logische Entwicklung erwarten deshalb Betreiber von Websites wie Netarius, dass jemand, der sich viel im Internet bewegt und dort virtuellen Besitz oder Online-Freundschaften anhäuft, in Zukunft auch wie im echten Leben seinen Nachlass geregelt haben möchte.










