openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Sparkurs 2011: Muss der Handel zittern?

Bild: Sparkurs 2011: Muss der Handel zittern?
RegioData Research GmbH, Kaufkraftkennziffern Österreich: 1995-2010
RegioData Research GmbH, Kaufkraftkennziffern Österreich: 1995-2010

(openPR) Österreich muss sparen – diesem Motto folgend hat die aktuelle Regierung eine Reihe von Sparmaßnahmen für die nächsten Jahre beschlossen. Wie sich die Kürzung von Familienbeihilfen oder die Einführung neuer Abgaben auf die Kaufkraft und auf den Einzelhandel im Jahr 2011 auswirken wird, hat RegioData Research analysiert. Im langfristigen historischen Vergleich zeigt sich, dass die bisherigen Sparmaßnahmen der österreichischen Regierungen nur geringe Auswirkungen auf die Kaufkraft der Österreicher hatten.




Trend: Sparmaßnahmen treffen auch Handel, jedoch nur marginal!
Kürzungen im Bereich der Sozialleistungen sowie die Einführung neuer Steuern werden einen Einfluss auf die Kaufkraft der Österreicher haben. Dies wird auch die Einzelhandelsumsätze beeinflussen. Mit einem erwarteten Umsatzentgang von 0,4% halten sich die Auswirkungen auf den österreichischen Einzelhandel jedoch in Grenzen.

Trend: Kaufkraft und Einzelhandelsumsatz werden in Summe steigen!
Trotz Sparmaßnahmen und Inflation wird die durchschnittliche Kaufkraft der Österreicher in Summe um 2,6% nominell im Jahr 2011 steigen. Diese Erwartungen beruhen auf den positiven Wirtschaftsaussichten, der niedrigen Arbeitslosigkeit und der zufrieden stellenden Ergebnisse der Lohnrunden der Sozialpartner. Das erwartete Kaufkraftplus bedeutet auch für den Einzelhandel ein reales Wachstum von 0,8%.

Trend: Sparmaßnahmen wirken sich nur gering auf die Kaufkraft aus!
Die großen Budgetsanierungen der vergangenen Jahrzehnte haben nur geringe Auswirkungen auf die Kaufkraft der Österreicher gehabt. Der reale Kaufkraftrückgang belief sich auf maximal 0,6% im Vergleich zum Jahr zuvor (2001/2002), es folgten aber deutliche Zuwächse in den darauf folgenden Jahren.

Umsatzentgang im Einzelhandel: -0,4%!

Die österreichische Regierung hat zum Zwecke der Budgetsanierung Sparmaßnahmen für das kommende Jahr 2011 beschlossen, die sich auch auf den Einzelhandel auswirken werden. Kürzungen im Bereich der Familienbeihilfe und Einsparungen beim Alleinverdienerabsetzbetrag bedeuten weniger Einkommen insbesondere für Familien und Studenten. Die Einführung von neuen oder die Erhöhung bereits bestehender Steuern belasten ebenfalls das Budget der Österreicher. Nicht zu vergessen sind dabei die psychologischen Effekte der beschlossenen Sparmaßnahmen: In einem allgemeinen Klima des Sparens könnten sich auch die Hauhshalte in Konsumzurückhaltung üben. „Dennoch sind die Auswirkungen auf den Einzelhandel bei einem prognostizierten Umsatzentgang von rund 0,4% nur als marginal zu bezeichnen“, betont Pressesprecher Mag. Mark Ruhsam.
Selbst in den vergangenen zwei Jahren, als die Auswirkungen der Krise stärker spürbar waren, hat der österreichische Einzelhandel gute Umsätze verbuchen können. Mit realen positiven Wachstumsraten in beiden Jahren war er ein stabilisierender Faktor für die österreichische Wirtschaft.

In Summe steigt die Kaufkraft der Österreicher auch im Jahr 2011!

Grund zur Freude hat der Einzelhandel angesichts der in Summe kräftigen Kaufkraftzuwächse der Österreicher. Trotz der geplanten Sparmaßnahmen wird die durchschnittliche Po-Kopf-Kaufkraft auch im nächsten Jahr wachsen, prognostiziert um rund 2,6% nominell. Das entspricht einem Wert von über 450 Euro pro Kopf. Auch real, also inflationsbereinigt bedeutet dies ein Kaufkraftplus von 0,6%. Diese positiven Aussichten im Bereich der Kaufkraft werden auch dem Einzelhandel ein reales Plus von 0,8% bescheren, da knapp ein Drittel der zur Verfügung stehenden Kaufkraft einer Person in Österreich dem Einzelhandel zu Gute kommt. Der Rest wird für sogenannte Fixkosten (Wohnung, Energie, etc.) oder für Sparzwecke verwendet.

Grund für den Zuwachs ist der wirtschaftliche Aufschwung in Österreich sowie die im europäischen Vergleich sehr niedrige Arbeitslosenrate. Darüber hinaus werden die erwarteten Lohnsteigerungen über der Inflationsraten liegen, so wie die aktuellen Ergebnisse der Lohnrunden der Sozialpartner zeigen.

Für die Berechnung der Kaufkraft werden alle Einkommensarten berücksichtigt, das heißt Einkommen aus selbstständiger und unselbstständiger Arbeit, Pensionen und Renten, Zins- und Kapitaleinkommen, Gewinne von Unternehmen, Einkommen aus Vermietung und Verpachtung, etc., sowie Sozialleistungen, wie Arbeitslosengeld, Familienbeihilfe und Ähnliches.

Sparmaßnahmen haben nur geringe Auswirkungen auf die Kaufkraft!

Im langfristigen Vergleich zeigt sich, dass Budgetsanierungen und Sparmaßnahmen der österreichischen Regierungen nur geringe Auswirkungen auf die durchschnittliche Kaufkraft der Österreicher hatten. In den vergangenen 15 Jahren wurde mit knapp -0,6% der stärkste reale Kaufkraftrückgang der Österreicher im Jahr 2002 registriert. Der Kaufkraftrückgang in den Jahren 2001 und 2002 ist insbesondere auf die durch das Platzen der Dot-Com-Spekulationsblase entstandenen Wirtschaftskrise zurückzuführen. Die Sparmaßnahmen der österreichischen Regierung im Zuge des Nulldefizit-Programms spielten dabei nur eine marginale Rolle.

Auch der Kaufkraftrückgang im Jahr 2008 ist auf die globale Wirtschaftskrise und nicht auf Sparmaßnahmen der Regierung zurückzuführen, diese werden erst ab 2011 umgesetzt. Demnach zeigt die Entwicklung der durchschnittlichen Kaufkraft der Österreicher, dass diese viel stärker von (globalen) Wirtschaftskrisen als von Budgetsanierungsmaßnahmen der Regierungen abhängt.

Die durchschnittliche Kaufkraft eines Österreichers liegt aktuell bei rund 18.200 Euro und damit an fünfter Stelle europaweit. Für 2011 sehen die RegioData-Experten ein Wachstum der Kaufkraft über der Inflationsrate und damit erneut eine reale Zunahme des verfügbaren Einkommens. „Die österreichische Kaufkraft steigt langsam aber kontinuierlich weiter und dies bei einem bereits sehr hohen Niveau“, bringt der Pressesprecher von RegioData die Entwicklung der österreichischen Kaufkraft auf den Punkt.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 514007
 169

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Sparkurs 2011: Muss der Handel zittern?“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von RegioData Research GmbH

Bild: SHOPPING-CENTER TROTZEN DER ONLINEKONKURRENZBild: SHOPPING-CENTER TROTZEN DER ONLINEKONKURRENZ
SHOPPING-CENTER TROTZEN DER ONLINEKONKURRENZ
Trotz boomender Onlinekonkurrenz zeigt sich die deutsche Shopping-Center-Industrie unbeeindruckt. Bis 2017 sollen rund 140 Projekte realisiert und eine Fläche von mehr als 2 Millionen Quadratmetern neu auf den Markt gebracht werden. Wie realistisch diese Pläne sind, hat RegioData Research analysiert. Trend: Hohe Dichte in manchen Städten! Deutschlands Shopping-Mall-Dichte hält sich in Grenzen. Mit einem Wert von 0,14 m² Shopping-Mall-Fläche pro Einwohner haben die deutschen Konsumenten nicht gerade die Qual der Wahl – Dänen verfügen beispie…
Bild: KAUFKRAFT: ÖSTERREICH RANGIERT AUF PLATZ 7 IN EUROPABild: KAUFKRAFT: ÖSTERREICH RANGIERT AUF PLATZ 7 IN EUROPA
KAUFKRAFT: ÖSTERREICH RANGIERT AUF PLATZ 7 IN EUROPA
Die durchschnittliche Kaufkraft der Österreicher ist im vergangenen Jahr um knapp 3% nominell gewachsen und erreicht damit ein Niveau von nahezu 20.000 Euro pro Kopf im Jahr. Damit nehmen wir den 7. Platz im europäischen Kaufkraftranking ein. Erfreulich ist auch, dass im langjährigen Vergleich betrachtet, ehemalige Randbezirke überdurchschnittlich aufgeholt haben. Trend: Rund 20.000 Euro pro Kopf im Jahr! Die durchschnittliche Kaufkraft eines Bewohners Österreichs erreicht aktuell nahezu 20.000 Euro im Jahr. Damit belegen wir den 7. Platz i…

Das könnte Sie auch interessieren:

Von wegen konsumfreudige Senioren – die Jugendlichen sind spendabler
Von wegen konsumfreudige Senioren – die Jugendlichen sind spendabler
… Tat umsetzen, ist es heute jeder Zehnte. Selbst die ältere Generation, die bisher stets als Garant für gut gefüllte und locker sitzende Geldbeutel galt, setzt ihren Sparkurs vom Frühjahr fort. Zwar stehen deutlich mehr über 55-Jährigen (27 Prozent) Rücklagen von mehr als 2.500 Euro zur Verfügung als jüngere Altersgruppen (durchschnittlich 17 Prozent). …
RCDS Niedersachsen fordert: Keine Einschnitte bei Bildung und Forschung
RCDS Niedersachsen fordert: Keine Einschnitte bei Bildung und Forschung
… legt die Bundesregierung den Finanzplan des Haushaltes für 2011 fest. Der RCDS Niedersachsen hält es auf Grund der aktuellen Wirtschaftslage für sehr wichtig einen gezielten Sparkurs zu fahren. Allerdings dürfe nicht an den falschen Stellen gespart werden. „Einschnitte bei Bildung und Forschung wären ein falsches Signal für die Zukunft unseres Landes. …
Apotheker in Nordrhein kündigen Warnstreik an
Apotheker in Nordrhein kündigen Warnstreik an
… logistischen Aufwand zu Einsparungen in Milliardenhöhe, insbesondere bei der Umsetzung der Rabattverträge. Dieser Aufwand muss ausreichend gegenfinanziert werden“, so Preis weiter. Drastischer Sparkurs gefährdet wohnortnahe Patientenversorgung Die Apotheken wollen die Aktion vor allem dazu nutzen, um ihre Kunden und Patienten darüber zu informieren, welche …
Martin Hexelschneider als Bundesschatzmeister der JuLis bestätigt
Martin Hexelschneider als Bundesschatzmeister der JuLis bestätigt
… Vorsitzende der FDP Hannover, Martin HEXELSCHNEIDER (31), auf dem Bundeskongress der Jungen Liberalen (JuLis) in seinem Amt als Bundesschatzmeister bestätigt. Er wolle seinen bisherigen Sparkurs beibehalten, so HEXELSCHNEIDER, der für seine Arbeit im vergangenen Amtsjahr viel Lob von den Delegierten erhielt. Diese hatten ihm anschließend mit einem Wahlergebnis …
FDP fordert Regierungserklärung vom Kanzler über Maßnahmen zur Bewältigung der Haushaltsmisere
FDP fordert Regierungserklärung vom Kanzler über Maßnahmen zur Bewältigung der Haushaltsmisere
… sein. Gefragt sind klare Handlungsstrategien. Doch statt mit Konzepten zu überzeugen, ist aus der Koalition nur Kakophonie zu vernehmen. Fischer und Kuhn wollen den Sparkurs aufweichen. Müntefering stellt den europäischen Stabilitätspakt in Frage, und der Finanzminister will durch einen harten Sparkurs sein Image aufbessern. Wohin geht der Weg, Herr …
Bild: Stefan Messer erhält „Fokus für Exzellenz 2010“Bild: Stefan Messer erhält „Fokus für Exzellenz 2010“
Stefan Messer erhält „Fokus für Exzellenz 2010“
… Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, u. a. wegen seiner gezielten Investitionen in den Wirtschaftsstandort Deutschland, der gemeisterten Finanzkrise durch seinen konsequent verfolgten Sparkurs und mit einer 112-jährigen Unternehmenstradition überzeugen. „Die Auszeichnung für die gesamte Messer Gruppe werde ich stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen und …
WETTEN.DE bietet Erstkunden Einzahlungsbonus auf jedes neueröffnete Wettkonto
WETTEN.DE bietet Erstkunden Einzahlungsbonus auf jedes neueröffnete Wettkonto
(Berlin, 20. November 2004) WETTEN.DE, das Sportwettportal im Internet mit einem der deutschlandweit größten Wettangebote, zeigt sich spendabel, während andere auf Sparkurs setzen. Im Zuge der großen Marketingkampagne mit Otto Rehhagel, erhält jeder neuregistrierte Nutzer bis Ende 2004 auf seinem WETTEN.DE-Wettkonto den Betrag von 10 Euro gutgeschrieben. …
"Die korrupten griechischen Politiker müssen über Bord geworfen werden" - Interview mit Prof. Paraskewopoulos
"Die korrupten griechischen Politiker müssen über Bord geworfen werden" - Interview mit Prof. Paraskewopoulos
… Falle des von den Karlsruher Richtern gebilligten ESM-Rettungsschirmes: Die einen müssen zahlen und die anderen sollen sparen. Dass die Krisenstaaten ihren Sparkurs konsequent verfolgen, sieht der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Spiridon Paraskewopoulos aber nicht – jedenfalls nicht beim griechischen Fall. An die internationalen Kreditgeber appelliert …
JuLis NRW: Neuverschuldung 2007 darf nicht über 3 Mrd. Euro liegen
JuLis NRW: Neuverschuldung 2007 darf nicht über 3 Mrd. Euro liegen
Düsseldorf. Die Jungen Liberalen NRW (JuLis) fordern, dass Finanzminister Dr. Helmut Linssen einen konsequenteren Sparkurs einschlägt. Im Haushaltsentwurf des NRW-Finanzministers fehlen die dringend nötigen Einsparungen – trotz nötiger Einsparungen steigen die Gesamtausgaben noch an. Bis 2010 wird kein ausgeglichener Haushalt erwartet. „Wir Jungen Liberalen …
Bild: pack&weg! Versand sofort, service-orientiert und zum VorteilspreisBild: pack&weg! Versand sofort, service-orientiert und zum Vorteilspreis
pack&weg! Versand sofort, service-orientiert und zum Vorteilspreis
Im Versandbereich gibt pack&weg! ordentlich Gas. Für die Kundschaft bedeutet das: keine lästigen Wartezeiten, zielsicheres Service und ein gewinnbringender Sparkurs. Mit Sitz in der Spengergasse 23 im 5. Bezirk spricht das pack&weg!-Team um Shopleiterin Selina Adelmeier sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen mit Versanddiensten in Österreich, …
Sie lesen gerade: Sparkurs 2011: Muss der Handel zittern?