(openPR) München, den 21.02.2011. Trotz Tagen der offenen Tür, langen Nächten der Wissenschaft und zahlreichen Vortragsveranstaltungen werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vielfach noch immer als Forschende im Elfenbeinturm wahrgenommen.
Die Gesellschaft erfährt in der Regel erst von den Ergebnissen, wenn Erfolge verkündet oder Risiken bekannt werden. Drei Sozialwissenschaftler aus München und Weilheim haben jetzt eine Plattform gegründet, um frühzeitig und, wie Mitbegründerin Dr. Katharina Zöller betont, "auf Augenhöhe" einen qualifizierten Austausch dieser zwei "Welten" zu ermöglichen. "ScienceDialogue", so der Name der gegründeten Gesellschaft, steht für eine neue Form des intensiven Zwei-Wege-Dialogs zwischen Wissenschaftlern und Laien.
Wissenschaftsdialog bedeutet, dass ausgewählte Laien sich intensiv mit einem klar umgrenzten wissenschaftlichen Thema befassen. Dabei entsteht ein qualitativ hochwertiger, intensiver Austausch zwischen Experten und Laien. Aktuell wird für das EU-Forschungsprojekt www.GAMBA-project.eu (Gene Activated Matrices for Bone and Cartilage Regeneration in Arthritis) das Patienten-Forum zu Arthrose am Klinikum rechts der Isar vorbereitet. Hierzu werden noch interessierte Patienten gesucht. Eine Bewerbung ist bis 4.3.2011 online http://www.wissenschaftsdialog.de oder per Telefon: 089 54 54 97 96 möglich.
ScienceDialogue
Dr. K. Zöller, M. Schüpphaus, S. Siebert GbR
Zöpfstr. 25
82362 Weilheim
Tel. 0881 9245 1381 (Dr. Zöller)
Tel. 089 54 54 97 96 (S. Siebert)
www.sciencedialogue.de

Presekontakt: S. Siebert 089/26214264
Über das Unternehmen
Gegründet 2010 ist die ScienceDialoge Dr. K. Zöller, M. Schüpphaus, S. Siebert GbR ein Zusammenschluss dreier erfahrener Sozialwissenschaftler mit dem gemeinsamen Anspruch, echte Beteiligung von Laien zu ermöglichen.
Die Zukunft ist nicht nur etwas für Experten! Gesunder Menschenverstand in Kombination mit offenem Austausch von Argumenten, Erfahrungen und persönlichen Vortsellungen ist für eine moderne Zivilgesellschaft die Grundlage jeder Entwicklung. Nicht nur auf technologischem Gebiet. Entscheidungen für oder gegen eine neue Technologie, eine innovative Therapie oder eine weitreichende Raumplanung fallen in aller Regel in abgeschlossenen Expertenkreisen. Der aufgeklärte Laie, die mündige Bürgerin können finden bestenfalls indirekt (Wahlen, Beschwerden) Gehör.
Wie arbeitet ScienceDialogue? Um die meist vorherrschende klassische Einweg-Kommunikation zu überwinden – Expertinnen und Experten, die Informationen bereitstellen, und Laien, die Informationen erhalten – gestaltet ScienceDialogue einen intensiven Austausch auf Augenhöhe zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Bürgerinnen und Bürgern. In den sogenannten Bürgerforen werden die Teilnehmenden in einem ersten Schritt in das jewieilige Themenfeld eingeführt, etwa durch Expertenvorträge oder ein Hearing mit selbst ausgewählten Expertinnen und Experten.
In einem zweiten Schritt verhandeln die Teilnehmenden über Chancen, Risiken und ethische/soziale Aspekte im Themenfeld. Als Ergebnis bewerten die Bürgerinnen und Bürger das jeweiligeProjekt-Themenfeld aus ihrem speziellen Blickwinkel als interessierte Laien. Sie entwerfen Empfehlungen an die Wissenschaft sowie andere gesellschaftliche Sektoren wie etwa Wirtschaft und Politik.
In diesem Dialog lernen beide „Parteien“, Forschende und Laien, voneinander. Zudem profitieren Entscheidungsträger aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und anderen von den Ideen und Bewertungen der Teilnehmenden, insofern deren Ansichten und Assoziationen frühzeitig Hinweise auf die Akzeptanz der diskutierten neuen Technologien geben.
Referenzen: http://www.gamba-project.eu
htp://www.nano-jugend-dialog.de
http://www.online-dialoge.de