(openPR) Wer sagt, ein Urlaub in Deutschland sei langweilig, der war noch nicht auf einer Radrundreise durch das Altmühltal. Die mittelfränkische Stadt Rothenburg ob der Tauber ist der Ausgangspunkt der Raderlebnisreise. Hier im mittelalterlichen Ambiente treffen Tradition und Moderne auf einander. Aus diesem Grund eignet sich diese Stadt so besonders als Start und Zielpunkt einer Radrundreise. Denn nichts ist moderner als ökologisch sinnvoll zu verreisen - alt hergebracht auf einem Rad mit modernem Bewusstsein.
Die gut 300 km lange Reise Großteils auf dem Altmühltal Radweg führt ins Quellgebiet der Altmühl hinauf, vorbei an Burgen, Schlössern und Vogelschutzgebieten. Das abwechslungsreiche Schauspiel der Natur ist dabei gratis und von so atemberaubender Schönheit, dass die Sorgen des Alltags mit einem mal ganz weit weg sind. Da Mittelfranken viel Geld in den Ausbau guter Radwege investiert hat, hat sich entlang der Strecke eine Reihe sehr guter Gastronomen angesiedelt. Verweilen und verschnaufen werden hier zu einem Gourmetgenuß.
Aufregend ist die Entwicklung der Altmühl zu sehen. Befährt man den Altmühltal Radweg vom Quellgebiet abwärts wird man gewahr, wie einzigartig und schützenswert solch ein Gebiet ist. Bei Weißburg führt der Altmühltal Radweg an einem der größten Vogelschutzgebiete vorbei. Und während man den Vögeln auf Wiedersehen sagt, kann man eines der imposantesten Bauwerke Karl des Großen bestaunen - den sogenannten Karlsgraben. Er ist der Vorläufer aller Kanäle, die zwischen Donau und Main ausgehoben wurden. Von den einst 3000 Metern Kanal sind heute noch erstaunliche 300 Meter übrig und ziehen große und kleine Historiker und Baumechaniker in ihren Bann.
Der Hauch der Geschichte umweht Reisende auf dem Altmühltal Radweg unentwegt. Es geht vorbei an Bauten aus der Römerzeit, mittelalterlichen Burgen und Städten und Schlössern aus dem Rokoko. Erwähnenswert sind die Burg Colmberg und Eichstätt, die barocke bischöfliche Universitätsstadt. Eichstätt ist wegen seiner unglaublichen Verbindung von Historie und Moderne unbedingt zu besuchen. Hier taucht man ein in längst vergessene oder erst kommende Tage des Studiums. Junge Menschen und eine spannenden Kneipenszene füllen die Stadt von Frühling bis Herbst und machen zwischen alten Bauten das Leben plötzlich wieder sehr jung.
Beschwingt und voller Lebensfreude genießt man die letzten Kilometer der Tour auf einer romantischen Schifffahrt zum Kloster Weltenburg durch den zerklüfteten Donaudurchbruch. Hier geht es donauabwärts auf dem Altmühltal Radweg zur letzten Station der Reise: Regensburg. Dieses UNESCO Kulturerbe bildet wahrhaftig den krönenden malerischen Abschluss der Reise. Wer einmal hier war, wird wiederkommen, um dieser Stadt etwas mehr Zeit zu widmen.
Mit dem Transfer nach Rothenburg ob der Tauber endet die Radreise auf dem Altmühltal Radweg. Viel zu schnell sind diese acht Tage verflogen und mit Eindrücken satt kehrt der Reisende heim.
Mehr Informationen und Radreisen zu anderen schönen Zielen finden Sie unter: http://radwege-aktuell.de/radtour/altmuhltal-radweg/










