(openPR) Hamburg: So ganz unrecht hat der Volksmund in manchen Fällen nicht, wenn er vom goldenen Schweigen spricht. Zahlreiche Redner, gänzlich nicht um Worte verlegen, täten oftmals gut daran, dieselben passender zu wählen als auch sorgsamer zu dosieren. Und ihren Zuhörern damit einen riesigen Gefallen.
Manchmal ist es für einen Redner gar nicht so einfach, die richtigen Worte zu finden, um seine Botschaft an Frau und Mann zu bringen. Mit der Thematik selbst blind vertraut, werden Ausführungen für die Zuhörer oftmals unverständlich; statt dem Raunen geht ein Gähnen durch die Reihen. Das gilt für Reden im privaten Kreis, aber auch für Vorträge und Präsentationen im Geschäftsleben. Von viel Zeit, Schweiß und Herzblut, die in das Schreiben der Rede investiert werden, kommt bei den Zuhörern kaum etwas an.
Eine Vielzahl aller gehaltenen Reden werden von den Zuhörern noch immer als notwendiges Übel betrachtet. Nur ein Bruchteil aller Redner vermag es, das Publikum mit einer Rede zu begeistern und zu bewegen. So verkommt die Rede oft zum notwendigen Übel und im Zweifelsfall zur erduldbaren Selbstdarstellung des Vortragenden.
„Ein Jammer.“ findet Marion Hackl, Redenschreiberin der Hamburger Redewerft. „Jede Rede bietet unglaubliches Potential. Jede Rede vermag Menschen so zu erreichen, wie es nur das gesprochene Wort kann. Menschen, die ganz Ohr sind und dem Redner ihre Aufmerksamkeit schenken.“ Es gibt nur wenige Redner, die aus dem Stehgreif frei und überzeugend sprechen können, weiß die Redenschreiberin. Die richtige Vorbereitung ist darum für den Erfolg eine Rede unabdingbar, ganz egal, ob es sich um nüchterne geschäftliche oder launige private Reden handelt. Und genau dabei passieren die meisten Fehler.
Die meisten Redner verfassen Ihre Rede ausschließlich aus der Ich-Perspektive. Doch nicht nur der Sender, vor allem die Empfänger sind wichtig, damit die Botschaft ankommt. Eine gut geschriebene Rede zielt auf den Anspruch der Empfänger ab, bezieht sie mit ein und aktiviert sie. Ihre Inhalte sind so aufbereitet, dass sie den Zuhörern Appetit mache. Und die perfekte Rede löst Emotionen aus.
Eine gute Rede zu schreiben ist keine Kunst, sagt die Redenschreiberin. Eine gute Rede zu schreiben ist reines Handwerk, das beherrscht sein will. Und sie ist die Basis eines jeden erfolgreichen Redners, der mit ihr einen bleibenden Eindruck hinterlassen kann.











