(openPR) Web 2.0 Technologien werden zum integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie im Mittelstand.
Hamburg . 14.02.2011 . Trotz aller Bedenken beweist sich der Mittelstand in
Europa als Innovationstreiber zum Einsatz von Web 2.0 Technologien. Nach den ersten erfolgreichen punktuellen Kampagnen und Feldversuchen sitzen Unternehmenslenker und deren Mitarbeiter nun gemeinsam in der Chefetage, um eine nachhaltige Unternehmensstrategie für das Enterprise 2.0 Zeitalter zu entwickeln.
Zwischenzeitlich sind sich Jung und Alt über die bekannten Social Networks näher gekommen und es gibt nach vielen Jahren der Generationsdebatten wieder gemeinsame Themen. Auch wenn sich ein großer Teil der Kommunikation nur virtuell abspielt, bewegen sich die Menschen über Netzwerke wie Facebook, Twitter, Stayfriends & Co. schnell, unkompliziert und interessenorientiert aufeinander zu. Soziale Nähe spielt in der heutigen Zeit eine zunehmend bedeutende Rolle und hat in unserer erfolgsorientierten Gesellschaft ihren Nährboden gefunden.
Damit ergeben sich heute entsprechend grundlegende Überlegungen zur künftigen Unternehmensgestaltung und Struktur von Organisationen in den unterschiedlichen Industrien.
Die Informationstechnologie hat in den letzten Jahren einen erheblichen Teil zur Beschleunigung der Aufbau- und Ablauforganisationen in den Unternehmen beigetragen. In den meisten Unternehmen folgte die IT den Prozessen und es wurden Systeme und Lösungen eingesetzt, die zwischenzeitlich einen solchen Komplexitätsgrad erreicht haben, dass Service Orientierte IT-Architekturen (SOA) und agile Lösungen für entsprechende Kostenreduzierungen in den Unternehmen sorgen müssen. Die heutigen IT-Systeme und Lösungen leisten weitaus mehr, als das, was die Menschen bzw. die Mitarbeiter in den Unternehmen beherrschen können. Die Auswirkungen hierzu sind hinreichend bekannt und die zugrunde liegende Komplexität muss aus heutiger Sicht reduziert bzw. handhabbar gemacht werden.
Web 2.0 Technologien haben das Potenzial, einen hochwertigen Beitrag zur Reduzierung von Arbeitsaufkommen und zur Dynamisierung von Arbeitsabläufen in den Unternehmen sowie auch in den jeweiligen B2B und B2C Beziehungen zu leisten. Welche Möglichkeiten zur globalen Wissensteilung bestehen, zeigen uns Messaging Anwendungen wie z.B. Twitter. Auch die Wissensbeschaffung über Themenblogs, Slideshare, RSS Feeds und entsprechend konfigurierte Alerts ist im Web 2.0 genauso problemlos wie dessen Bereitstellung. Implizites Wissen wird explizit und liefert damit z.B. die Möglichkeit im Rahmen einer kollaborativen Forschungsarbeit unterstützend mitzuwirken.
Fachthemen werden heute genauso selbstverständlich in Videokonferenzen diskutiert, wie auch ein Großteil der zu besprechenden Punkte in internationalen Projekten. Geschäftsbeziehungen bahnen sich zunehmend über Netzwerke wie XING oder LinkedIn an, die gleichzeitig der Adressen- und Kontaktverwaltung dienen und durch die Kontakte selbst aktualisiert werden.
Schnelligkeit, Effizienz, Kundenzufriedenheit und ein bedarfsgerechtes Angebot von umweltbewussten Dienstleistungen und Produkten zu marktgerechten Preisen sind die zu bewältigenden Herausforderungen der nächsten Jahre.
Der Mittelstand hat bereits vereinzelt mit seinen innovativen Ideen die Wechselwirkungen von Social Media erfahren und festgestellt, dass die Chancen auch gleichzeitig Risiken mit sich bringen. Das Social Web lässt sich genauso wenig beherrschen und hüten wie ein Schwarm aus Fischen. Hinzu kommt, dass die Dynamik der Massen weder kontrolliert noch gesteuert werden kann.
Zur Abschöpfung der offensichtlichen Potenziale ist es wichtig zu erkennen, dass der Erfolg mit der Nutzung von Web 2.0 Technologien steigt und die auftretenden Risiken gehandhabt werden müssen.
Es kommt in Zukunft nicht darauf an, den mittel- und langfristigen Unternehmenserfolg in die Hände von branchenfremden Media Agenturen und SEO, SEM, SMM Spezialisten zu legen. Relevant wird sein, sich mit seinen Mitarbeitern über die Möglichkeiten auszutauschen, inwieweit Web 2.0 Technologien künftig zur Reduzierung der vorhandenen Komplexität beitragen können und im Rahmen der Unternehmensabläufe zum Abbau von ineffizienten Prozessen, zur Erhöhung der Dienstleistungsqualität und zur Steigerung der Kundenzufriedenheit beitragen werden.
Dass bei diesem Prozess auch das geänderte Nutzerverhalten der jeweiligen Zielgruppe berücksichtigt werden muss, ist genauso selbstverständlich wie eine stufenweise Transformation der Unternehmen, die zukünftig im Sinne eines Enterprise 2.0 agieren möchten.
Fazit:
Die sinnvolle Verknüpfung bzw. Integration von Web 2.0 Technologien unter Berücksichtigung der vorhandenen Strategien, der Prozesse und der vorhandenen Technologien wird eine Verbesserung der Unternehmensleistung im Sinne der Kundenerwartung ermöglichen. Vorhandene Potenziale in den Unternehmen werden gehoben, die Mitarbeiterzufriedenheit nachhaltig gesteigert, die Möglichkeiten von Social Media hierbei jedoch nicht eingeschränkt.












