(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Auch das gibt es: Die Rohölnotierungen zeigten sich heute mehr tot als lebendig, bewegten sich kaum noch. Anlegern fehlten schlichtweg die richtigen Wirtschaftsnews, um sich auf eine weitere Runde Rohstoff-Invest einzulassen. Auf Deutschland färbte die Ruhe ebenso ab: Es gab nur wenige Order und die Preise kletterten nur leicht nach oben.
An den Warenterminbörsen ist eine fast friedhofsähnliche Ruhe eingekehrt, jedenfalls, was die Rohölnotierungen betrifft. Die US-Referenzsorte (WTI) verlor minimal 20 US-Cent je Barrel, die gleiche Summe gewann Nordseeöl (Brent) hinzu. Viele Marktteilnehmer erwarten die Bestandsdaten des Department of Energy. Sollten diese die gestrigen Abbauten beim Rohöl, wie vom American
Petroleum Institute geschätzt, bestätigen, könnte es weiter nach oben gehen. Oder nach unten, falls das US-Energieministerium mit seinen unter Analysten als präziser geltenden Schätzungen wie bisher in jeder Woche des neuen Jahres einen weiteren Aufbau ermittelt.
Für Marktaktivitäten fehlten schlichtweg die richtigen Wirtschaftsnachrichten. Altbekannte (Ägypten und Suez oder Chinesischer Leitzins) scheinen ausgereizt oder schon verdaut, Neue (gute EU-Konjunkturdaten) konnten keinen prägenden Einfluss entwickeln.
Die Ruhe an den Warenterminbörsen prägte auch die Aktivitäten im Heizölhandel hierzulande. Weder hatten – nach Meldungen des Marktes – ob des hohen Preisniveaus die Kunden große Lust zu ordern noch die Händler, ihre Tanks zu füllen. Bei den Bezugskosten tat sich ebenfalls wenig. Sie gingen leicht nach oben und folgten damit der gestrigen Preisentwicklung bei Brent. Der bundesdurchschnittliche Preis stieg, wie von brennstoffspiegel.de heute Morgen prognostiziert, um 20 Cent auf 79,29 Euro pro 100-Liter-Partie (bei einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern. Damit ist Heizöl weiterhin so teuer wie noch nie in einem Februar. Zum Vergleich die Zahlen des jeweiligen 9. Februar der vergangenen Jahre:
2006 – 61,61 Euro,
2007 – 55,15 Euro,
2008 – 70,29 Euro,
2009 – 52,73 Euro,
2010 – 58,84 Euro.
Das berichtet das Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau auf seiner Website
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