(openPR) Deutschland ist wichtigster Absatzmarkt für die andalusischen Obst- und Gemüseerzeuger
Unter der warmen Sonne Andalusiens wachsen und gedeihen die unterschiedlichsten Obst- und Gemüsesorten. Insgesamt 3,5 Millionen Tonnen Tomaten, Gurken, Paprika, Auberginen, Zucchini, Bohnen, Wassermelonen und Melonen werden pro Saison auf über 30.000 Hektar produziert. Im Lebensmitteleinzelhandel ist besonders in der kalten Jahreszeit von Oktober bis April, der Griff nach frischem Obst und Gemüse eine Selbstverständlichkeit. Dabei wissen nur wenige, dass die meisten dieser leckeren Vitaminspritzen aus der südlichsten Region Spaniens kommen und Deutschland wichtigster Absatzmarkt für Obst und Gemüse aus Andalusien ist.
Hohe Qualitätsstandards
Doch Frische und Qualität kommen nicht von ungefähr. Hortyfruta, Dachverband der andalusischen Obst- und Gemüseerzeuger, vertritt die Interessen der Erzeuger und Vermarkter und sorgt dafür, dass die Qualitätssicherungsstrukturen stetig weiterentwickelt werden. Dazu gehört, dass die Anbaubetriebe zertifiziert werden und strenge Richtlinien eingehalten werden müssen. Die Qualität der Waren wird nicht nur während der Wachstumsphase kontrolliert, sondern auch noch einmal kurz vor dem Export. Übrigens: Nach der Ernte vergehen nur vier Tage, bis die frischen Produkte in den Verkaufsregalen der deutschen Supermärkte liegen.
Biologische Kontrolle und nachhaltiger Anbau
Besonders stolz ist die Anbauregion am Mittelmeehr über die Fortschritte in der Schädlingsbekämpfung, die mit einem Minimum an Pestiziden auskommt. Stattdessen setzen die Bauern zum Beispiel auf die im östlichen Mittelmeerraum beheimatete Raubmilbenart Amblyseius swirkii. Diese spezielle Art wird in den Treibhäusern als Allrounder zum Schutz fast aller Obst- und Gemüsearten eingesetzt. Sie ist der natürliche Feind der weißen Fliege und der Nymphen von Fransenflüglern (Thrips), zwei der gefährlichsten Schädlinge, die in Gewächshäusern großen Schaden anrichten können. Ein weiterer großer Vorteil der Region ist die Nutzung der vorhandenen natürlichen Ressourcen Sonne und Wasser. Die Sonne scheint an über 300 Tagen im Jahr und sorgt auf natürlichem Wege dafür, dass die Gewächshäuser nicht geheizt werden müssen und somit keine Kohlendioxidemissionen die Umwelt belasten. Um die natürliche Ressource Wasser besser für die Landwirtschaft nutzen zu können und gleichzeitig der Umwelt nicht zu schaden, mussten viele Aspekte optimiert werden. Bewässert werden die Felder nun mit Grundwasser, das sich im Frühjahr nach der Schneeschmelze in der nahegelegenen Sierra Nevada bildet und mit entsalztem Meerwasser. Die fruchtbaren Böden Andalusiens, ein Gemisch aus Erde, Sand und organischem Material, sorgen zusätzlich für ein exzellentes Wachstum.
Die Mischung machts
Andalusien hat sich, besonders im Winter, zur Obst- und Gemüsekammer Europas entwickelt. Dieses positive Image haben sich die Erzeuger und Vermarkter unter dem Dach von Hortyfruta im Laufe der Jahre hart erarbeiten müssen. Dabei ist der Standortvorteil nicht allein für den Erfolg verantwortlich. Erst in Kombination mit den einheitlich strengen und stetig verbesserten Qualitätsrichtlinien sowie dem Verzicht von Pestiziden bei der Schädlingsbekämpung, wurde das Vertrauen der Verbaucher auch nachhaltig gefestigt.
Hortyfruta, der Dachverband andalusischer Obst- und Gemüsebauern, informiert auf www.obst-gemuese-andalusien.de ausführlich über Qualitätsrichtlinien, biologischen Anbau und den respektvollen Umgang mit der Natur.












