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SAP: Standard gegen Anpassung

03.02.201114:16 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Software oder Geschäftsabläufe – was muss sich beugen?

Aachen, 26.01.2011 – Unternehmen können sich bei der Einführung ihres ERP-Systems entscheiden, ob sie Standard- oder Individual-Software einsetzen wollen. Oft ist dies eine strategische Entscheidung, da interne Prozesse Wettbewerbsvorteile ausmachen. Eine besonders praktikable Lösung scheint: Günstig die Standard-Software einführen und mit eigenen kritischen Geschäftsprozessen individuell erweitern. Über Drittwartung lassen sich so später die Wartungsgebühren sinnvoll und nachhaltig senken.



Die Wahl der geeigneten Software hängt von vielen Faktoren ab, hat jeder Software-Typ doch spezifische Vor- und Nachteile: Wie viel bin ich bereit zu investieren? Wie abhängig möchte ich mich von meinem Software-Lieferanten, z. B. SAP oder Microsoft, machen? Und ist es möglich und sinnvoll, interne Geschäftsprozesse zu standardisieren, oder soll die Software an meine Prozesse angepasst werden?

Zunächst einmal ist Standard-Software deutlich günstiger als Individual-Software: Im Gegensatz zur Einführung von ‚Software von der Stange’ ist die Entwicklung individueller Software 5- 20-mal so teuer. Die Folgekosten (z. B. Wartung) sind hier noch nicht mit einberechnet – diese ist bei Eigenlösungen komplizierter als beim Standard, den viele Kunden einsetzen. Dafür besteht bei der Wartung von Standard-Software eine hohe Abhängigkeit zum Software-Hersteller, da dieser in der Regel (noch) eine Monopolstellung auf diesem Sektor innehat.

Standard-Software vs. Individual-Software

Zudem erlaubt sie nur standardisierte Geschäftsabläufe, die sich nicht von denen der Mitbewerber abheben. „Nicht jeder interne Prozess muss individualisiert werden“, wie Axel Susen, Geschäftsführer von susensoftware und Mitglied im BVMW Kompetenzkreis IT, erklärt. „Dennoch haben Unternehmen ein berechtigtes Interesse daran, den Standard an einigen Stellen zu ihren Gunsten abzuändern.“ Hier besteht die Möglichkeit, Standard-Software mit eigenen Modulen zu modifizieren – es muss keine Software von Grund auf neu programmiert werden. So können strategisch entscheidende Geschäftsprozesse erhalten werden, um die eigene Marktposition nicht zu gefährden. „Besonders KMU (Kleine und Mittelständische Unternehmen), die den Spagat zwischen geringem IT-Budget und dem Erfordernis von spezifischen Prozessen schaffen müssen, profitieren von der Vorgehensweise“, so Horst Benecke, Kreisgeschäftsführer des BVMW Kompetenzkreis IT.

Durch alternative Wartung das ERP-System zukunftssicher halten

Mit dieser Lösung lassen sich zudem die Wartungsgebühren nachhaltig reduzieren. „Denn je mehr Individualteile und eigene Anpassungen in der Standard-Software sind, desto leichter kann der Anwender auf den teuren Support der großen Software-Hersteller verzichten“, so Susen weiter. „Wieso sollte ein Unternehmen, das im Wesentlichen nur die Basis der Standard-Software einsetzt, diese wenigen Module auch für viel Geld warten lassen? Klüger erscheint es mir, hier auf einen kompetenten Service-Partner zu setzen, der die gesamte IT-Landschaft – also auch die Eigenentwicklungen – pflegt und weiterentwickelt.“ Auf diese Weise kann man eine günstige, unabhängige IT-Strategie betreiben. Die Lösung speziell für SAP-Anwender ist Drittwartung mit Rimini Street in Ergänzung mit z. B. der Feuerwehr für SAP-Systeme, die vom Seestern IT Forum organisiert wird.

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