(openPR) Als Outsourcing bzw. Auslagerung wird der Prozess Unternehmensaufgaben bzw. Geschäftsprozesse an Dritte abzugeben, bezeichnet. Das Auslagern von Geschäftsprozessen hat sich von einem Nischenmarkt zu einer etablierten unternehmerischen Option entwickelt. Die Anbieter von Business Process Outsourcing (BPO) übernehmen inzwischen immer komplexere Aufgaben von den Kundenunternehmen.
Der Fokus dieser Dienstleistungen richtet sich auf Querschnitts-Funktionen wie Finanzbuchhaltung, Personalwesen, Kunden-Kontakt (Call-Center) oder auch den nicht-strategischen Einkauf.
Im Bereich Personalwesen hat sich das Outsourcing der Entgeltabrechnung sowie den dazugehörigen administrativen Aufgaben etabliert. Mittlerweile überträgt mehr als jedes zweite Mittelstands- und Großunternehmen die Personalabrechnung an einen spezialisierten Dienstleister - Tendenz steigend.
Zum Outsourcing der Entgeltabrechnung gehören der Betrieb der Software im Rechenzentrum des Dienstleistungsunternehmens, die Erstellung der Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie der Versand an die Mitarbeiter. Schnittstellen zu anderen Systemen, wie z.B. Finanzbuchhaltung werden ebenso betreut, wie vor- oder nachgelagerte Prozesse, wie z.B. Zeiterfassung und Personalaktenführung.
Die Erbringung der Lohn- und Gehaltsabrechnung erfordert, gerade bei einer höheren Mitarbeiterzahl, eine spezielle Software, dessen Implementierung und Wartung oft sehr aufwändig sind. Externe Dienstleister übernehmen hierbei sämtliche Abläufe, die mit der Entgeltabrechnung verbunden sind. Lohnenswert ist das Outsourcing der Gehaltsabrechnung dann, wenn mittelfristig Kosteneinsparungen im zweistelligen Prozentbereich möglich sind. Trotz der Kosteneinsparungen ist natürlich auch ein erhebliches Vertrauen in den Dienstleister erforderlich, da sensible personenspezifische Daten über die Belegschaft weitergegeben werden.
Positive wirtschaftliche Effekte des HR-Outsourcing sind u.a. transparente und klar kalkulierbare Kosten und die Entlastung bei den administrativen Kernaufgaben. So kann sich das Unternehmen stärker auf die strategische Personalarbeit konzentrieren.










