(openPR) Eine große Zahl der Bundesbürger klagt über seine gesundheitliche Verfassung. Laut einer aktuellen Studie des Robert-Koch-Instituts (RKI) schätzt ein Drittel der Teilnehmer seine Gesundheit als mittelmäßig oder schlecht ein. Jeder zehnte Deutsche ist durch Krankheit massiv eingeschränkt. Dauerstress am Arbeitsplatz und in der Freizeit, Doppelbelastungen, Zukunftssorgen, Reizüberflutungen. Die Volkskrankheit Bluthochdruck, Nervosität, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Angstzustände und Burn-outs sind die Folge.
Der GKV-Spitzenverband und der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e. V. stellte seinen Präventionsbericht 2009 vor. Daraus geht hervor: Insgesamt rund 9 Millionen Menschen nahmen im Jahr 2008 an Präventions- und Gesundheitsförderungsprogrammen teil. Inhaltlich bilden Bewegung, Ernährung und stressabhängige Krankheiten die Schwerpunkte der angebotenen Gesundheitskurse. Auch das Präventionsangebot in Unternehmen wächst zunehmend. Der Bedarf an gut geschulten Ernährungsberatern, Gesundheitsberatern/-pädagogen und Entspannungspädagogen auf dem Arbeitsmarkt ist heute größer denn je.
Die Deutsche Gesellschaft für Gesundheit und Prävention e. V. (www.dggp.org) bietet freien Fachberatern aus dem Gesundheitswesen eine qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildung an. Strenge Qualitätsrichtlinien, ein vielfältiges Fachfortbildungsprogramm sowie eine intensive Betreuung ihrer Mitglieder sind die drei Säulen, auf denen sich die außerordentliche Arbeit des größten deutschen Berufsverbandes stützt.
Der Gesundheitssektor ist einer der größten Beschäftigungszweige in Deutschland. Trotz wirtschaftlicher Krise ist die Gesundheitsbranche weiter gewachsen. Das belegt ein aktueller Bericht der Agentur für Arbeit: im Jahr 2008 wurde mit 4,6 Millionen Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft 263 Milliarden Euro erzielt - das ist ein Umsatz ähnlich dem der Automobilbranche.
Vor wenigen Wochen sprach Rainer Brüderle, der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, auf einer Tagung in Berlin über die herausragende Entwicklung der Gesundheitswirtschaft: „Mit einer Wirtschaftsleistung von rund zehn Prozent Anteil am Bruttoinlandsprodukt und mehr als fünf Millionen Arbeitsplätzen hat die deutsche Gesundheitswirtschaft längst einen Spitzenplatz unter den deutschen Branchen erreicht.“ Auch Prof. Dr. Beate Blättner ist hinsichtlich der Arbeitsmarktsituation im Gesundheitswesen optimistisch: „Insgesamt wird der Anteil der Beschäftigten in der Gesundheitsbranche weiter deutlich steigen“, erklärt die stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Public Health.
Die Agentur für Arbeit untersuchte die Lage und Entwicklung des Gesundheitwesens und untermauert die Aussagen von Politikern und Fachleuten. Dem Bericht zufolge sinkt die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Gesundheitsbereich seit 2005 kontinuierlich, dabei sind rund 13 Prozent Beschäftigungszuwachs zwischen den Jahren 2000 bis 2008 zu verzeichnen. Es wird erwartet, dass der Gesundheitssektor neben dem Sozialbereich einer der zukünftigen Wachstumsbereiche in Deutschland sein wird.
Was sind die Gründe für dieses andauernde Branchenwachstum?
Nun, zum einen gibt immer mehr ältere Menschen, die krank oder pflegebedürftig sind. Dazu kommt „der medizinische Fortschritt, eine Zunahme des Gesundheitsbewusstseins und eine größere Bereitschaft der Bevölkerung, eigenes Geld für ihre Gesundheit zu investieren", sagt Prof. Heinz Lohmann, Vorsitzender der Initiative Gesundheitswirtschaft (IGW).
Prävention gewinnt damit immer mehr an Bedeutung. Die Verhütung von Krankheiten durch Ausschaltung von Krankheitsursachen, durch Früherkennung und -behandlung oder durch die Vermeidung des Fortschreitens einer bestehenden Krankheit sind heutzutage gefragte Themen. Der moderne Mensch macht sich Gedanken um seine Gesundheit und die seiner Kinder. Arbeitgeber investieren in die Gesundheit ihrer Angestellten, schon allein deshalb, weil das auch die Produktivität der Betriebe steigert. Nur gesunde Beschäftigte sind motiviert und belastbar. Sie haben ein stabileres Selbstwertgefühl, weniger Depressionen und eine höhere Lebenszufriedenheit. Einer gesundheitsgerechten Mitarbeiterführung, Möglichkeiten zur Stressbewältigung am Arbeitsplatz und der psychischen Gesundheit von Angestellten wird mittlerweile nachweislich mehr Aufmerksamkeit geschenkt als noch vor einigen Jahren.
Eine nachhaltige Gesundheitserziehung und -beratung in Kindergärten, Schulen und Betrieben sollte in die erfahrenen Hände von Beratern und Pädagogen gelegt werden, die ihr Fachwissen bei der DGGP e. V. erworben haben. Die hier ausgebildeten Ernährungsberater sensibilisieren Kinder, Jugendliche und Erwachsene für eine gesunde und ausgewogene Ernährung und verhindern so die Entstehung von Zivilisationskrankheiten wie z. B. Fettleibigkeit. Entspannungspädagogen vermitteln in Einzel- oder Gruppensitzungen Techniken zum langfristigen Stressabbau. Gesundheitsberater betrachten hingegen stets die individuelle Lebenslage eines Betroffenen. Sie identifizieren Risikofaktoren in der Lebensweise und lösen gesundheitliche Probleme mit dem Patienten zusammen.
Eine Mitgliedschaft beim Berufsverband DGGP e. V. ist das Sprungbrett in einen Arbeitsmarkt mit Zukunft. Die laufende Qualitätssicherung ist eines der vorrangigen Ziele des Vereins. Erreicht wird dieser Vorsatz durch das Angebot von Supervisionsseminaren, in denen ein Austausch zwischen erfahrenen Dozenten und Berufseinsteigern aus dem Gesundheitsbereich stattfindet. Es geht darum, sich mit Erlebnissen und Konflikten aus dem Berufsalltag auseinanderzusetzen. In der Gruppe werden effiziente Lösungsstrategien entwickelt und Fachkenntnisse vertieft. Entscheidend ist hierbei nicht nur die berufliche, sondern auch die persönliche Weiterentwicklung des Kursteilnehmers. Neben einem jährlich wechselnden Fortbildungsprogramm legt die DGGP großen Wert auf die Unterstützung ihrer Mitglieder. Sie stellt Praxisschilder, Briefpapiere und Visitenkarten zur Verfügung, damit Fachberater öffentlich mit ihrer Verbandszugehörigkeit werben können. Mitglieder können bei Bedarf eine Berufshaftpflichtpolice abschließen, die exakt auf beratende Berufe im Gesundheitswesen zugeschnitten ist. Individuelle Beratung kann über ein Online-Forum oder eine Telefonsprechstunde wahrgenommen werden, insbesondere bei Fragen zu einer erfolgreichen Existenzgründung steht die DGGP seinen Mitgliedern zur Seite. In den ersten Jahren der Selbstständigkeit ist eine weiterführende Beratung selbstverständlich.
Weitere exklusive Services für Verbandsangehörige sind derzeit in Planung.
Seit September 2010 steht es allen ausgebildeten Fachberatern aus dem medizinisch-sozialen Bereich frei, Fachfortbildungen der DGGP e. V. zu besuchen.
Eine Anmeldung für Fachfortbildungen steht sowohl Mitgliedern, als auch Nicht-Mitgliedern des Verbandes frei. Absolventen fremder Berufsakademien können durch die Teilnahme an fortbildenden Veranstaltungen eine vollwertige Mitgliedschaft beim Berufsverband erwerben.
Weitere Informationen unter www.dggp.org.
Das Anmeldeformular für Veranstaltungen ist dort als PDF-Dokument hinterlegt.










