(openPR) Der amerikanische Autobauer Chrysler und die deutsche Sportwagenschmiede Porsche zeigen Alternativen zu den herkömmlichen Hybridsystemen in Hybridautos mit Batterien auf.
Aktuell auf dem Automobilmarkt verfügbare Hybridautos - Toyota Prius, Lexus CT 200h, Toyota Auris Hybrid, Honda Jazz – führen Energie in Form von Flüssigkraftstoffen wie Benzin oder Diesel mit sich und speichern elektrische Energie in schweren, an Bord mitzuführenden Batterien. Aber auch andere Formen der Energiespeicherung sind denkbar und sogar schon Realität.
Der Porsche 918 RSR, der auf der diesjährigen Detroit Auto Show präsentiert wurde, speichert kinetische Energie in einem Schwungrad, dass sich mit bis zu 36.000 U/Min dreht. Das Schwungrad speichert durch Rekurperation Bremsenergie, die dann per Knopfdruck vom Fahrer, in Form von Strom, wieder an die an jedem Vorderrad verbauten Elektromotoren abgegeben werden kann.
Chrysler geht mit dem hydrostatischen Hybrid einen anderen Weg. Bei diesem System wird zwar ebenfalls kinetische Energie gespeichert, jedoch geschieht dies durch eine Hydraulikflüssigkeit die mit Hilfe einer Pumpe in einen Überdruckbehälter gepresst wird. Beim Anfahren des Fahrzeugs und während der Beschleunigungsphase wird diese Energie dann wieder freigesetzt. Diese Technik wird in den USA bereits seit längerem in Nutzfahrzeugen eingesetzt.
Es führen also wie so oft viele Wege nach Rom. Ob sich eine der alternativen Hybridtechnologien gegen die vorherrschende durchsetzen kann, wird die Zukunft zeigen.
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