(openPR) Bewirtet man Gäste, freuen sich diese nicht nur über das Menü, sondern auch über eine gelungene Inszenierung. Food-Styling, das kunstvolle Anrichten von Speisen, gewinnt daher immer mehr an Bedeutung. Das Spiel mit Harmonie und Gegensätzen, inspiriert durch den gezielten Einsatz von Farben und Porzellanformen, ist dabei der Schlüssel zur gekonnten Präsentation. Tischkultur-Experten rund um den Premium-Porzellanhersteller Tafelstern verraten, wie aus einem Gericht ein Kunstwerk wird:
Der Gesamteindruck zählt
"Je verlockender ein Gericht aussieht, desto besser schmeckt es. Hier zählen Farben, Formen sowie die Art der Anrichtung und Präsentation auf passendem Porzellan", weiß Food-Stylistin Marlies Klosterfelde-Wentzel. Optische Kontraste und Überraschungseffekte – so etwa Bekanntes in neuer Form zu zeigen – spielen dabei eine wichtige Rolle. Eine Dattel mit Käse gefüllt kann beispielsweise auf einem Spieß quer über einer Schale präsentiert werden, gefüllte Salatblätter bilden mit Kräutern zum Bündel gebunden ein schönes Arrangement. So wird Vertrautes mit Unerwartetem kombiniert.
„Weniger ist hier oft mehr“, sagt Dirk Maus, Küchenchef im Sternerestaurant Maus und Landgasthof Domherrenhof in Essenheim und setzt auf gezielte Akzente: „Die Qualität der Speisen soll für sich wirken, daher beschränke ich mich beim Garnieren auf das Wesentliche. Diesen puristischen Ansatz unterstreiche ich mit passendem Porzellan – etwa mit der Kollektion Contour von Tafelstern. Eine eigenwillige Linienführung und textil anmutende Oberflächen laden dazu ein, auch auf dem Teller vermeintlich Gewohntes neu zu entdecken."
Kontrast und Harmonie – Farben für die Sinne
Das Farbenspiel gibt dem Gericht eine zusätzliche Note – die im Idealfall gemeinsam mit dem Geschmack einen Akkord ergibt. Optischer ‚Einheitsbrei’ sollte vermieden werden, stattdessen setzt man bei der Entscheidung für die Farbwelt auf Kontraste oder auf Farbharmonie:
Ein Farbkontrast repräsentiert geschmackliche Vielfalt, Farbintensität wird meist mit ‚geschmackvoll’ assoziiert. Damit etwa Langkornreis neben hellem Fisch nicht blass aussieht, ist daher ‚Tuning’ in geringem Umfang erlaubt: Gewürze wie Safran oder Kurkuma färben die Körner gelb, Tomaten- und Paprikapulver rot. Alternativ kann mit Wildreis oder Gemüse gemischt werden, um das Getreide für das Auge attraktiver zu gestalten.
Ist eine harmonische Ton-in-Ton-Optik gewünscht, kann auch mit Texturen gespielt werden: Schnittfestes wird dabei zum Beispiel mit schaumig Aufgeschlagenem kombiniert. Alternativ wird der Überraschungseffekt durch kontrastreiche Geschmacksnuancen erzielt und beispielsweise Fruchtiges mit Scharfem kontrastiert.
Food-Stylistin Klosterfelde-Wentzel hat Tipps für optische Akzente: „Blattgold oder essbare Blüten verleihen einen exklusiven Charakter – auch dekoriertes anstelle von weißem Porzellan eröffnet das Farbenspiel.“
Zur Hochform auflaufen
Die Weichen für das Anrichten werden schon bei der Zubereitung gestellt. Zucchini in Scheiben oder Streifen, Würfeln oder Raspeln? Je nach Form ergeben sich später verschiedene Präsentationsmöglichkeiten – von Türmen über Fächer bis hin zu Nestern. Mit Eisportionierern vorgeformte Reiskugeln oder Kartoffeln, die mithilfe von Plätzchenausstechern sternförmig oder kreisrund werden, sind reizvolle Alternativen zur herkömmlichen Darbietung. Ausgewogen wirkt dabei eine Balance zwischen organischen und geometrischen Formen.
‚Hochstapeln’ liegt für Hauptgerichte voll im Trend: „Ausgehend von einem zentralen Punkt auf dem Teller baut man das Gericht turmförmig nach oben. So entsteht ein dreidimensionaler Look“, erläutert Sternekoch Dirk Maus.
Dabei stellt das Porzellan die Bühne für die Inszenierung – es legt den Gestaltungsraum fest, gibt Struktur und Charakter. Gemäß dem Grundsatz‚ ‚form follows function’ wird das Porzellan passend zum Gericht gewählt: Ovale und rechteckige Platten bieten optimalen Raum für Fisch- oder Spargelgerichte, quadratische Teller wirken formal geordnet und harmonieren gut mit exotischen Speisen. Ausgefallenes Porzellan wie die tropfenförmigen Platten und Schüsseln aus der Kollektion Avantgarde von Tafelstern bringen willkommene Abwechslung auf den Tisch.
„Andererseits können Porzellanformen auch zu kulinarischen Kreationen inspirieren“, sagt Gabrielle Dettelbacher, Marketingleiterin von Tafelstern, „so zum Beispiel zum päckchenförmigen Anrichten von Beilagen auf einer länglichen Platte.“
Sind Platten und Teller vorgewärmt, bleibt mehr Zeit für formvollendete Gestaltung. Daher macht auch gute Planung Sinn: Wer schon beim Einkauf die fertige Kreation vor Augen und für Zubereitung und Dekoration alles zur Hand hat, kommt später nicht ins Schwitzen.
Weitere Informationen: Das Premiumporzellan made in Germany ist im Webshop unter www.tafelstern.de/home erhältlich.












