(openPR) Das Dienstleistungs- und Verwaltungszentrum Barnim „Paul-Wunderlich-Haus“ in Eberswalde wurde im Rahmen der Internationalen Grünen Woche Berlin für aktiven Klimaschutz ausgezeichnet.
Aufgrund seiner natürlichen Bauweise aus Holz wurden der Atmosphäre durch den in Eberswalde gelegenen modernen Komplex aus 5 Gebäuden dauerhaft beeindruckende 866 Tonnen des klimaschädlichen Gases CO2 entzogen. Überreicht wurde der CO2-Beleg offiziell auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin an den Landrat des Landkreises Barnim, Herrn Bodo Ihrke. „Das Paul-Wunderlich-Haus in Eberswalde hat dadurch einen vorbildlichen und aktiven Beitrag zum Klimaschutz geleistet“, so Matthias Eisfeld, Repräsentant der CO2-Bank, und Dr. Georg Wagener-Lohse, Vorsitzender des Landesbeirates Holz Berlin-Brandenburg, die heute die offizielle Urkunde der CO2-Bank an den Landrat überreichten. Außerdem wurde auf die vorbildliche Arbeitdes Architekturbüros GAP mbH hingewiesen, die mit diesem beeindruckenden Projekt gezeigt haben, dass auch Verwaltungsgebäude klimafreundlich gebaut werden können.
866 Tonnen CO2 - um die vom Paul-Wunderlich-Haus reduzierte Menge CO2 wieder auszustoßen, müsste ein Pkw eine Strecke von über 5,7 Millionen km zurücklegen, also ungefähr 144-mal um die Erde reisen.
Zum Vergleich: Ein Mensch in Deutschland produziert im Jahr ca. 7,5 Tonnen CO2. Diese Menge setzt sich hauptsächlich aus den produzierten Abgasen durch das Autofahren und durch das Heizen der Wohnung zusammen.
Und so funktioniert der „ausgezeichnete“ Klimaschutz:
Durch den Vorgang der Photosynthese im Blatt des Baumes wird Kohlendioxid (CO2) reduziert. Während der Kohlenstoff (C) im Holz gespeichert wird, geht der Sauerstoff (O) in die Atmosphäre. Nach diesem Vorgang ist das klimaschädliche Kohlendioxid nicht mehr in der Atmosphäre. Mit fortschreitendem Alter eines Baumes verliert der Vorgang jedoch an Wirkung. Der Baum reduziert zunehmend weniger CO2 und sollte durch einen junge, aktivere ersetzt werden. Dabei hilft die Holzverwendung: „Reife“ Bäume werden geerntet und – wie in Deutschland seit Jahrhunderten üblich - wieder durch mindestens genauso viele junge Bäume ersetzt bzw. wieder aufgeforstet. Diese nachhaltige Forstwirtschaft, die seit mehreren hundert Jahren praktiziert wird, geschieht im Einklang mit der Natur und berücksichtigt auch die Artenvielfalt. Da dem Wald darüberhinaus insgesamt nicht mehr Holz entnommen wird, als im gleichen Zeitraum nachwächst, ist Holzverwendung aktiver Klimaschutz!










