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Homoeopathie: Wissenschafts-Skandal in Leipzig?

12.06.200511:47 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) 08.06.2005 - 1/2005


Die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Erforschung von Parawissenschaften e.V. (GWUP) verweist auf eine Homepage mit dem Titel Pseudowissenschaften an der Universitaet Leipzig, welche auf die spektakulaeren Homoeopathie-Experimente dort Bezug nimmt. Prof. Dr. Harald Walach von der Universitaetsklinik Freiburg nimmt zur fachlichen Qualitaet der Kontroverse Stellung.




Ein Experiment der Professoren Karen Nieber und Wolfgang Suess vom Institut fuer Pharmazie der Universitaet Leipzig sorgte 2003 fuer grosses Aufsehen, als homoeopathische Hochpotenzen einen Wirkeffekt an Rattendarm ausloesten. Die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V. (GWUP) verweist nun auf eine Homepage mit dem Titel - Pseudowissenschaften an der Universitaet Leipzig -, welche die Leipziger Experimente sinngemaess als Wissenschafts-Skandal praesentiert.

Das Internet-Portal psychophysik.com, dessen Herausgeber Claus Fritzsche die Diskussion bereits seit 2004 kritisch verfolgt, hat Prof. Dr. Dr. Harald Walach vom Institut fuer Umweltmedizin und Krankenhaushygiene der Universitaetsklinik Freiburg um eine Stellungnahme in dieser Kontroverse gebeten. Walach ist Mitarbeiter des SAMUELI INSTITUTE und gehoert zum Kreis der Forscher, welche die Homoeopathie und Komplementaermedizin schon seit vielen Jahren wissenschaftlich erforschen. Sein Fazit entkraeftet wesentliche Argumente der Berufs-Skeptiker und faellt fuer die Urheber der Homepage und die GWUP nicht gerade schmeichelhaft aus:

"Insofern ist es ein heuristischer Unsinn zu sagen, es gibt bestimmte Phaenomene a priori nicht, weil sie mit dem Bestand der bisher existierenden Wissenschaft nicht vereinbar sind. Wenn diese Haltung grundsaetzlich stimmen wuerde, haetten wir keine einzige der wissenschaftlichen Umwaelzungen erlebt, die zu dem heutigen modernen naturwissenschaftlichen Weltbild gefuehrt haben, um das es den Autoren anscheinen zu tun ist."

Claus Fritzsche nahm die Kontroverse zum Anlass, seinerseits einmal die Fachkompetenz und die Presse- und Medienarbeit der GWUP in Sachen Homoeopathie zu untersuchen. Eine Liste kritischer Fragen wurde seitens GWUP-Geschaeftsfuehrer Armadeo Sarma nicht beantwortet und hinterliess bei Fritzsche den Eindruck, dass sich die Skeptiker-Organisation in einem fragwuerdigen Konflikt zwischen angeblich wissenschaftlicher Forschung und politischer Einflussnahme befindet.

Links zum Thema:

Stellungnahme von Prof. Dr. Dr. Harald Walach
http://www.psychophysik.com/html/ak03-gwup04.html

Die GWUP zwischen Wissenschaft und Agitation
http://www.psychophysik.com/html/ak03-gwup03.html



Ueber psychophysik.com:

Was genau ist Bewusstsein und was heisst es, bewusst zu sein? psychophysik.com naehert sich diesen Fragen abseits ausgetretener Pfade mit einem ganzheitlichen und interdisziplinaeren Blick auf Psychologie, Gehirnforschung, Quantenphysik, Spiritualitaet und Grenzwissenschaften.


Ueber Claus Fritzsche:

Herausgeber von psychophysik.com ist Claus Fritzsche, Betriebswirt mit langjaehriger Erfahrung im Industrievertrieb, u.a. als Vertriebsleiter eines US-amerikanischen Technologieunternehmens. Fritzsche ist heute freiberuflicher Marketing Consultant und verfolgt das Ziel, psychophysik.com zum fuehrenden deutschsprachigen Internetportal fuer ganzheitliche Themen zu entwickeln.


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