(openPR) Am 14. Februar ist es wider soweit: Vor allem Blumenhändler haben Hochkonjunktur, auch wenn sie diesen Brauch nicht erfunden haben! „Es ist jedoch nicht mit dem einfachen Kauf irgendeiner Blume getan“, warnt Stilexpertin Sabine Schwind von Egelstein aus München, „wichtig ist die symbolische Bedeutung der gewählten Pflanze.“ Rote Rosen stehen für leidenschaftliche Liebe, deshalb vermitteln alle roten Sträuße einen Hauch von Liebe. Weiße Rosen hingegen zeigen Verehrung, weiße Lilien gelten jedoch als Todesblumen und sind ungeeignet. Gelbe Rosen sind perfekt um Aufmerksamkeit und Dank auszudrücken, der Partnerin gegenüber bedeuten sie aber Eifersucht und Zweifel, also Vorsicht! Rosa Rosen stehen für zarte Empfindungen. Sie eignen sich bei sehr jungen Mädchen, Freundinnen und bei älteren Damen. Lachsfarbene Rosen zeigen Bewunderung, Orange Begeisterung. Bunte Frühlingssträuße sind unverfänglich für Jeden, Sträuße mit Exoten oder Orchideen sind extravagant für Anspruchsvolle. Nelken wie auch Astern oder Chrysanthemen gelten als Friedhofsblumen und kommen deshalb nicht in Frage. Kakteen sind wegen der Stacheln nur für ausgesprochene Sukkulentenliebhaber erlaubt.
„An diesem Tag drückt man seine Zuneigung aus, das muss nicht nur für den Partner sein, wenn man auf die richtige Wahl der Blumen achtet“, weiß Sabine Schwind von Egelstein, die renommierte Expertin. „Auch andere Personen freuen sich über eine kleine Aufmerksamkeit. Jedoch sollte sich die Zahl der Bedachten in Grenzen halten, um die Aufmerksamkeit nicht abzuwerten.“
Seit Mitte des vorigen Jahrhunderts erfreut sich der Valentinstag in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Die Historie zeigt eindeutig einen Ursprung, der mit Liebe und Blumen zutun hat: Der Bischof Valentin von Terni hat im 3. Jahrhundert unerlaubter Weise Soldaten und Sklaven getraut, die eigentlich unverheiratet bleiben mussten, um in den Krieg zu zeihen. Dieser heilige Valentin wurde am 14. Februar deshalb hingerichtet und anschließend als Märtyrer verehrt. Außerdem wird am 14. Februar in Rom das Fest der Göttin Juno mit üppigen Blumenopfern begangen, die als Beschützerin von Ehe und Familie gilt. Ein anderes Brauchtum stammt aus dem England des 15. Jahrhunderts: Jeder „Valentin“ suchte am 14. Februar seine „Valentine“. Das geschah entweder durch Spiele oder entschied sich dadurch, wen das Mädchen zuerst am Morgen dieses Tages sah.











