(openPR) Oppenheim/Rhein (mxp) - Die schwache Kaltfront der Tiefs Quincy und Steven hat den Nordosten bereits erreicht und leicht unbeständiges Schauerwetter vor allem für die Nordosthälfte im Gepäck, während sich Hoch Ursula südlich von Island unter Abschwächung weiter nordwärts zurückzieht. Hinter der Kaltfront dringt zwar nochmals ein Schwall Meereskaltluft in die Nordhälfte vor, doch sie wird sich bereits ab Sonntag erwärmen.
Da dann Steven, dem Höhentief folgend, nach Nordwesten in Richtung Britische Inseln abdreht, stellt sich die Wetterlage über Mitteleuropa zu Wochenbeginn komplett um, indem die schwache Strömung auf Süd bis Südwest dreht. Damit kann besonders in die Südosthälfte wieder wärmere Luft vorankommen, zumal gleichzeitig über Osteuropa ein neues Hoch, Viorica, entsteht.
Da sich aber auch nächste Woche tiefer Luftdruck über dem Atlantik und den Britischen Inseln zeitweise bis zur Nordsee ausweitet, können wir vorerst leider nicht mit länger anhaltendem, störungsfreiem Sommerwetter rechnen. Aber immerhin ist es spürbar wärmer als in dieser Woche und versetzt einen wieder in die tatsächliche Jahreszeit.
Heute ist es anfangs in der Mitte bei Höchstwerten um 18 Grad und im Südwesten bei Höchstwerten bis 20 Grad freundlich mit heiteren Abschnitten und zeitweiligem Sonnenschein, während sich im Nordosten und Norden die Kaltfront mit niedrigeren Tageswerten um 14 Grad, einer wechselnden Bewölkung und einzelnen Schauern schon in den Vormittagsstunden bemerkbar macht. Im Norden frischt der Nordwestwind dabei wieder zeitweise etwas auf. Im Lauf des Nachmittags ist es auch in der Mitte und im Süden zunehmend bewölkt, aber es fällt nur selten etwas Regen oder ein kurzer Schauer - besonders über den Mittelgebirgen und im Schwarzwald.
Der Samstag zeigt sich gegenüber heute nur wenig verändert. Die anfänglich noch teils starke, teils aufgelockerte Bewölkung bekommt immer mehr Lücken, und insbesondere anfangs kann es noch ein paar Tropfen geben. Vor allem über dem Bergland sind am Abend ganz vereinzelt wieder kurze Schauer möglich. Meist bleibt es aber trocken. Die Höchstwerte gehen in der Mitte und im Süden leicht zurück.
Auch der Sonntag hält das beste, wolkige und meist trockene Wetter mit sonnigen Phasen in einem breiten Streifen über der Mitte bereit, während im Norden dank der Höhenkaltluft und Tief Steven und im Süden dank der anrückenden feuchteren und wärmeren Luft wieder mit einzelnen Schauern zu rechnen ist. Die Temperaturen steigen gegenüber Samstag leicht an.
Zu Wochenbeginn setzt sich die begonnene Erwärmung fort. Allerdings muss am Montag und Dienstag besonders in Küstennähe und südlich der Donau, aber auch allgemein in der Süd- und Südosthälfte mit gewittrigen Schauern gerechnet werden, während es im Westen und Norden vorwiegend wolkig und trocken bleibt.
Autor Udo Baum, Meteorologe von "Der Wetterbote" (http://www.wetterbote.de) wünscht Ihnen ein stressfreies Wochenende.
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