(openPR) Der Kreisvorstand der CDU Landkreis Leipzig hatte sich im Vorfeld intensiv mit dem Antrag des Bundesvorstandes der CDU „Faire Chance- für jedes Kind“ beschäftigt. So wurde unter anderem eine Gesprächsrunde mit Eltern im Zwenkau organisiert und Änderungsvorschläge nach einer Sondersitzung des Kreisvorstandes an den Bundesvorstand weitergeleitet. In dem Antrag ging es vor allem um die Benachteiligung von Kindern und Handlungsmöglichkeiten der Gesellschaft. Der CDU-Kreisvorstand befasste sich in seinen Änderungsvorschlägen insbesondere mit der Verantwortung der Eltern und der Lehrer, der besonderen Bedeutung der Ehe als beste Form einer gemeinsam verantworteten Familienpolitik. Auch regte er an, die naturwissenschaftlich-technische Ausbildung an den Bildungseinrichtungen zu stärken und die Vergleichbarkeit der Ausbildung in den Bundesländern zu verbessern.
Diese wurden von den Delegierten Georg-Ludwig von Breitenbuch und Dr. Christian Aegerter beim Bundesparteitag in Karlsruhe eingebracht.
"Insgesamt ein guter Antrag, der den Willen der CDU, Kindern und Familien in diesem Land zu helfen, bestärkt. Während andere die Familie als Auslaufmodell abtun, sehen wir darin weiterhin die Kernzelle unseres menschlichen Miteinanders. Der Zusammenhalt innerhalb einer Familie ist das, was unser Leben weiterhin ausmachen wird, davon sind wir überzeugt und kämpfen darum." sagte der Deligierte des Landkreis Leipzig Dr. Christian Aegerter
"Der Parteitag war insgesamt gesehen ein großer Erfolg. Frau Merkel hat es sehr gut verstanden, die Situation der Koalition insgesamt und vor allem die innenpolitischen Themen darzustellen und auch durchaus selbstkritisch das vergangene Jahr zu bilanzieren. Auf der anderen Seite machte sie deutlich, dass es eben in unserer Verantwortung liegt, auch bei Schwierigkeiten immer wieder das richtige Schrittmaß zu bestimmen und auf der Grundlage eines christlichen Lebensbildes eine klare und nachvollziehbare Politik zu betreiben. Sie machte deutlich, dass wir gerade in der Finanzkrise eine ausgezeichnete Krisenbewältigung erlebt haben und heute eine positive Bilanz ziehen können." waren sich beide Deligierte einhellig einig.
"Ein weiterer Schwerpunkt auf dem Parteitag war die Rede des Bundesverteidigungsministers, der auch selbstkritisch das zu lange Zögern bei einer Entscheidung für einen Aussetzen der Wehrpflicht ansprach. Richtigerweise muss man sagen, dass dies auch bereits seit Jahren diskutiert wird, aber niemand bislang den Mut hatte, dies konsequent durch zu denken. Jetzt ist aufgrund der Finanzsituation das Aussetzen der Wehrpflicht wie eine reife Frucht in den „Scho? der Gesellschaft gefallen. Der Parteitag stimmte dem auch überwiegend zu." sagte der Deligierte und CDU Kreisvorsitzende Georg-Ludwig von Breitenbuch
"Eine lange und interessante spannende Diskussion gab es am zweiten Tag zur Frage der Präimplantationsdiagnostik (PID). Hier prallten die unterschiedlichen Auffassungen aufeinander, es wurde deutlich, dass in großer Verantwortung und Ehrfurcht vor dem Leben beide Seiten mit nachvollziehbaren Argumenten für oder gegen die PID sich aussprachen. Letztendlich steht dahinter diese Frage, zu welchem Zeitpunkt Leben entsteht, welche Rechte wir haben, in das noch ungeborene Leben einzugreifen." sagte Aegerter. "Der Parteitag war bei dieser Frage unentschieden und genau das war auch das richtige Ergebnis bei dieser auf hohem Niveau stattfindenden fachlichen und emotionalen Diskussion." ergänzte von Breitenbuch
„Der Bundesparteitag ist ein gelungenes Beispiel für eine sachliche und zukunftsweisende Auseinandersetzung mit den Themen der Gegenwart und der nächsten Jahre“, so das Resümee der beiden Delegierten von Breitenbuch und Christian Aegerter. Schließlich sind dies Schwerpunkte, die alle Menschen in unserem Kreis berühren.






