(openPR) Freiburg, 11. Januar 2011. Der Islam hat durch die Integrationsdebatte in den deutschen Medien an Aufmerksamkeit gewonnen. Doch oft bleibt das Bild von Muslimen einseitig und oberflächlich, die circa vier Millionen in Deutschland lebenden Muslime werden als monolithische Gruppe wahrgenommen. Die „unisex“-Sonderausgabe des multikulturellen Frauenmagazins „Gazelle“ mit dem Titel „Der Ewige Moslem“ ist die Antwort darauf. Gazelle blickt hinter die Kulissen, schenkt Deutschlands Muslimen ein Gesicht und lässt sie ihre ganz persönlichen Geschichten erzählen. Ob gläubig oder nicht, Mann oder Frau, Juristin, Modedesignerin oder weiblicher Bodyguard, Comedystar oder Imam – hier kommt jeder zu Wort. „Wir wollen mit diesem Heft mehr Klarheit in die Debatte bringen“, sagt Sineb El-Masrar, Herausgeberin der Gazelle. Nur mit Wissen und einem differenzierten Blick lassen sich Berührungsängste und Vorurteile abbauen.
So verrät beispielsweise der Schriftsteller Feridun Zeimoglu, wie er sein Deutschland sieht. Wir erfahren, warum sich Frauen für oder gegen das Kopftuch entscheiden und wie sie sich dabei fühlen. Eine Psychologin schildert, warum interkulturelle Kompetenz im Umgang mit muslimischen Patienten so wichtig ist. Zudem werden unter anderem spannende Projekte wie das Bildungs- und Fortbildungszentrum muslimischer Frauen in Köln vorgestellt. Weitere Themen sind islamischer Feminismus und Autor Martin Hyun äußert sich zur Islamdebatte und warum so viele Deutsch-Koreaner trotz hervorragender Ausbildung sich nicht anerkannt fühlen und Deutschland verlassen.
Die Sonderausgabe „Der ewige Moslem“ ist nicht nur ein Forum für Menschen mit muslimischem Hintergrund. Die drei Rubriken Gesellschaft, Kultur und Mode bieten Anknüpfungspunkte unabhängig von Herkunft und Religion. Die Sonderausgabe der Gazelle öffnet die Augen, macht neugierig und würdigt das enorme Potenzial – ob gesellschaftlich, kulturell und wirtschaftlich - der in Deutschland lebenden Muslime.
„Gazelle“-Sonderausgabe „Der ewige Moslem“, 100 Seiten im Pocketformat, 4,80 Euro. Das Heft ist ab sofort im Bahnhofsbuchhandel und Berliner Einzelhandel sowie online unter www.gazelle-magazin.de zu beziehen.












