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Studie: Pflegehospize sind Mangelware

Bild: Studie: Pflegehospize sind Mangelware

(openPR) Hamburg, 14. Januar 2011. Eine krasse Unterversorgung an Pflegehospizen beklagt die Deutsche Hospiz-Stiftung. Nach einer aktuellen Studie können nur weniger als fünf Prozent der pflegebedürftigen Patienten in Pflegehospizen betreut werden. Darauf verweist auch Dr. Wolfgang Röhr, Initiator des Fonds "Villa Vitalia", der gerade ein Pflegehospiz nahe Lübeck errichtet.



Die Stiftung fordert aber nicht nur eine flächendeckende Versorgung, sondern auch konzeptionelle Verbesserungen: Ziel sollte es sein, "die Lebensqualität der Schwerstkranken und Sterbenden bis zu ihrem Lebensende in einer geschützten Intimsphäre und in einer für sie wohnlichen Atmosphäre zu fördern und zu erhalten." Und weiter: "Es wird notwendig, ihn (den Menschen) jenseits der kurativen, auf Heilung ausgerichteten Medizin zu unterstützen ... um so die Lebensqualität zu fördern und zu erhalten. Hierzu wäre auch die Anwesenheit eines spezialisierten Arztes in jedem Pflegehospiz notwendig."

Diese Forderung deckt sich mit den persönlichen Erfahrungen von Dr. Röhr: "Als meine Frau im Alter von 48 Jahren an Magenkrebs erkrankt war und das Krankenhaus nichts mehr für sie tun konnte und sie entlassen musste, habe ich in ganz Deutschland nach einem geeigneten Platz für uns gesucht - und keinen gefunden. Die klassische REHA kommt für einen "Todeskandidaten" überhaupt nicht in Frage, normale Hospize sind auf die Betreuung der "postoperativen Phase" nicht wirklich eingestellt und ein normales (Senioren-)Pflegeheim kann das schon gar nicht leisten." Erforderlich sei ein ganzheitliches Zusammenspiel von spezialisierter Pflege, menschlicher Zuwendung, adäquaten Wohn- und Lebensverhältnissen und moderner Medizin.

"In einem Pflegehospiz, so wie wir es jetzt errichten, wird dem entsprechend auch völlig anders gearbeitet als in Pflegeheimen, Krankenhäusern und normalen Hospizen." Das Haus wird, wenn es fertig ist, ein Schmuckstück sein, und es ist auch von Hamburg aus gut erreichbar. "Wir machen uns auch um die Auslastung keine Sorgen, im Gegenteil, wir erhalten schon jetzt laufend Anfragen, rechnen mit einer längeren Warteliste und prüfen deshalb bereits Nachfolgeprojekte."

Der Fonds "Villa Vitalia" hat für sein Projekt das westliche Mecklenburg-Vorpommern als Standort gewählt, weil das Land für sich den Gesundheitsbereich als Zukunftsmarkt definiert hat, und das auch konsequent lebt und besonders fördert. Mit Gesamtinvestitionen von 4,5 Mill. Euro, davon 2,5 Mill. Eigenkapital, werden dort in einem denkmalgeschützten Schloss 16 Appartements für Kranke und 6 weitere für Angehörige entstehen. Die geplanten Ausschüttungen des Fonds betragen durchschnittlich 6,7 %, sind substanzgesichert und nach heutiger Rechtslage bzw. durch die seltene Kombination mit einer denkmalgeschützten Immobilie steuerfrei.

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