(openPR) Akquisition macht LANXESS-Tochter zu weltweit führendem Anbieter von Trennmitteln für Kautschukprodukte – Zugang zur Bladdertechnologie für Reifenproduktion – Megatrend Mobilität treibt Nachfrage nach Reifen
Die 100-prozentige LANXESS-Tochter Rhein Chemie baut ihre Aktivitäten in Lateinamerika aus. Im Rahmen einer Cross-Border-Transaktion haben IMAP Deutschland, Mannheim, und IMAP Argentinien, Buenos Aires, Rhein Chemie beim Kauf der argentinischen Darmex S.A. unterstützt, einem führenden Hersteller von Trennmitteln und Bladdern für die Reifenindustrie. Mit diesem Zukauf wird Rhein Chemie zu einem weltweit führenden Anbieter von Trennmitteln für Kautschukprodukte. Darüber hinaus erhält das Unternehmen Zugang zur Bladder-Technologie von Darmex in Lateinamerika, einem wichtigen Markt für Reifenproduzenten.
In den kommenden Jahren wird Rhein Chemie die Produktion von Bladdern ausbauen. Die von Darmex hergestellten Trennmittel sowie Bladder werden künftig unter den Produktnamen der Rhein Chemie angeboten. „Diese Akquisition stärkt die Position der Rhein Chemie als Anbieter von innovativer Technologie für die Reifenindustrie. Auch LANXESS baut damit seine Rolle als weltweit führender Synthesekautschuk-Hersteller aus“, sagte Rainier van Roessel, Vorstandsmitglied von LANXESS. „Darmex verfügt über ein Portfolio hochzuverlässiger Produkte und passt optimal zu unserer Strategie, in den Wachstumsmärkten maßgeschneiderte Lösungen für unsere Kunden anzubieten.“
Experten gehen davon aus, dass die Nachfrage nach Trennmitteln und Bladdern parallel zur globalen Reifenproduktion zulegen wird, für die in der kommenden Dekade Wachstumsraten von rund fünf Prozent pro Jahr prognostiziert werden. Der Megatrend Mobilität unterstützt dieses Wachstum, angetrieben durch eine wachsende Mittelschicht in Staaten wie Brasilien, China und Indien. Zudem lagern immer mehr Reifenhersteller ihre Bladder-Produktion aus, um ihre Produktivität zu optimieren und von der höheren Qualität zu profitieren, die die Bladder-Spezialisten bieten. Das Volumen dieses Marktes wird derzeit auf über 300 Millionen Euro geschätzt.
Für Anno Borkowsky, Geschäftsführer der Rhein Chemie, dient die Übernahme von Darmex als Plattform für weitere Investitionen, um die Position in den rasant expandierenden BRIC-Staaten auszubauen. „Beispielsweise denken wir konkret über neue Anlagen zur Herstellung von Bladdern und polymergebundenen Chemikalien in Brasilien und China sowie über eine neue Produktionsstätte für Schmierstoffadditive in Indien nach“, sagte Borkowsky.
IMAP Deutschland unterstreicht mit dieser Transaktion das Potential, die das Mannheimer Beratungshaus seinen Kunden international ermöglicht. Die Inhaber der argentinischen Darmex S.A. suchten im Zuge einer Nachfolgeregelung einen Partner. Durch die internationalen Vermarktungsaktivitäten hat IMAP M&A Consultants AG Rhein Chemie als idealen Käufer identifiziert und die Transaktion gemeinsam mit dem argentinischen IMAP Büro erfolgreich abgeschlossen.
Über Darmex S.A.
Darmex wurde 1971 gegründet und befindet sich bisher in Privatbesitz. Das Unternehmen erwartet für das Jahr 2010 einen Umsatz von 30 Millionen US-Dollar. Mit Kunden aus Brasilien werden rund 40 Prozent des Umsatzes generiert. Insgesamt macht die Darmex in Nord- und Südamerika fast 60 Prozent ihres Umsatzes. Das Unternehmen mit Sitz in Buenos Aires beschäftigt weltweit rund 200 Mitarbeiter, die in Produktionsstätten in Argentinien (Burzaco und Merlo) und Uruguay (Colonia) tätig sind. Darmex hat Kunden in über 50 Ländern und ist weltweit der einzige Bladder-Produzent, der Reifenhersteller gleichzeitig auch mit innovativen Trennmitteln beliefert.
Über Rhein Chemie
Rhein Chemie erzielte 2009 einen Umsatz von 226 Millionen Euro und beschäftigt weltweit rund 800 Mitarbeiter. Das 1889 gegründete Unternehmen hat seinen Sitz in Mannheim (Deutschland) und verfügt über Produktionsstandorte in Antwerpen (Belgien), Chardon (Ohio, USA), São Paulo (Brasilien), Madurai (Indien), Qingdao (China) und Toyohashi (Japan). Das Unternehmen produziert Additive und Spezialchemikalien für die Kautschuk-, Schmierstoff- und Kunststoffindustrie unter führenden Markennamen wie Rhenogran, Stabaxol and Additin.
LANXESS beschäftigt derzeit in Argentinien etwa 290 Mitarbeiter an seinem lokalen Hauptsitz in Munro und in seinem Produktionsbetrieb für Lederchemikalien in Zárate. Beide Standorte befinden sich in der Provinz Buenos Aires.






