(openPR) Wer seine wahren Gegner oder sogar Feinde nicht erkennt, hat kaum eine Chance, den Kampf gegen sie zu gewinnen. Das zeigt sich besonders deutlich bei Menschen, die ins soziale Abseits gedrängt wurden und nun von Sozialhilfe leben müssen.
Fragen wir Sozialhilfeempfänger, wen sie für ihr Los verantwortlich machen, weisen sie fast immer auf den Kapitalismus oder die Leistungsgesellschaft oder sogar auf beide.
Wie gerechtfertigt sind derartige Vorwürfe? Sind sie möglicherweise nur Versuche, sich der eigenen Verantwortlichkeit zu entziehen?
Wolf-Gero Bajohr will insbesondere den Ausgegrenzten unserer Gesellschaft zeigen, dass sie sich nicht gottergeben in ihr Schicksal finden müssen. Sie können aktiv werden und dadurch ihr Los verbessern, indem sie sich zum Beispiel darüber klar werden, dass sie ihr Verhalten das eine oder andere Mal zum eigenen Gegner werden lässt.
Der Autor beschreibt ausführlich und anschaulich die verschiedenen Mechanismen, die einen entscheidenden Einfluss auf den materiellen und zugleich sozialen Status eines Menschen haben, sodass der Leser schließlich erkennen kann, wer sich als Gegner und wer sich als Freund erweisen könnte. Dieses Wissen schützt den Leser davor, seine Gegner weiterhin zu unterstützen und damit gegen seine eigenen Interessen zu handeln.













