(openPR) Im 15. Jahrhundert verschwand Gold als Farbe und Material aus der bildenden Kunst und wurde erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts als künstlerisches Ausdrucksmittel wieder entdeckt. Vor allem ab den 1950er Jahren taucht Gold in zahlreichen unterschiedlichen Stilrichtungen und Gattungen auf. Die "Renaissance des Goldes" wurde in der kunsthistorischen Forschung bisher weder thematisiert noch wissenschaftlich untersucht. Diese Lücke schließt die vorliegende Publikation, die zeigt, dass Gold nicht nur im Finanzwesen und Schmuckbereich von zentraler Bedeutung ist. Anhand von 20 ausgewählten Werkbeispielen werden die Eigenschaften, Konnotationen und Bedeutungen des Goldes analysiert. Bei dieser wissenschaftlichen Arbeit handelt es sich um die erste fundierte Untersuchung zur Semantik des traditionellen Materials Gold im 20. Jahrhundert.
Werkbeispiele:
Gustav Klimt "Der Kuss", Louise Nevelson "Royal Tide IV", Andy Warhol "Gold Marilyn", Robert Rauschenberg "Gold Painting", Max Bill "kontinuität", Roni Horn "Gold Field", Marcel Broodthaers "Lingot d'or", Joseph Beuys "Schmelzaktion Zarenkrone", Jannis Kounellis "Tragedia Civile", Yves Klein "Monogold-Tafel", James Lee Byars "The Golden Tower", Marina Abramovic/Ulay "Nightsea Crossing"


















