(openPR) Hamburg, 17. Dezember 2010: Der Geschäftsbetrieb der Deba Systemtechnik GmbH wurde am 16. Dezember 2010 rückwirkend zum Stichtag 1.12.2010 auf die Deba Badsysteme GmbH übertragen. Damit beendet der Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Dr. Mark Zeuner, von der Hamburger Rechtsanwaltssozietät Wülfing Zeuner Rechel (WZR Group), das operative Geschäft der insolventen Firma und überträgt dieses auf eine neue Gesellschaft. Der Insolvenzverwalter hat in den vergangenen Monaten mit insgesamt ca. 90 Investoren Gespräche geführt.
Letztlich hat sich der Insolvenzverwalter in enger Abstimmung mit den Hauptgläubigern entschieden den Geschäftsbetrieb auf ein Konsortium lokaler Investoren zu übertragen. Diese Investoren sind die Fa. Gornig GmbH mit Sitz in Salzwedel, dort die Herren Dietrich von Gruben und Eckhart Steffens, des weiteren Herr Georg Stockhammer, Geschäftsführer der Kraiburg Relastic GmbH, sowie Herr Matthias Teichmann als Kopf der Projektierungs- und Konstruktionsabteilung und Herr Harald Reiner als bisheriger Gesamtvertriebsleiter Süddeutschland. Auch der bisher für den Vertrieb zuständige Geschäftsführer Reinhard Dehncke wird dem Betrieb weiterhin mit seiner Expertise zur Verfügung stehen.
Den Investoren wird ein funktionsfähiger Betrieb übergeben. In Zusammenarbeit mit der Belegschaft konnte der Betrieb seit Anordnung der vorläufigen Verwaltung erfolgreich fortgeführt werden. Es wird ein Auftragsvolumen in einer Größenordnung von € 10 Mio. übergeben. Insgesamt werden durch die neue Gesellschaft ca.190 Arbeitnehmer übernommen werden.
Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff erklärte: „Ich freue mich, dass die Deba als wichtiger Arbeitgeber in der Altmark die Chance zum wirtschaftlichen Neustart erhält. Insbesondere für die Mitarbeiter ist dies so kurz vor Weihnachten eine gute Botschaft. Damit hat sich auch unser Engagement für eine Transfergesellschaft gelohnt. Ich wünsche der neuen Geschäftsführung viel Erfolg“
Die übertragene Sanierung im Insolvenzverfahren über das Vermögen der Deba Systemtechnik GmbH konnte damit erfolgreich abgeschlossen werden. Der Region Salzwedel bleibt durch eine gemeinsame Kraftanstrengung aller Beteiligten einer der wesentlichen Arbeitgeber erhalten.










