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Kultkörper und Körperkult – im Spannungsbogen der Körperlichkeit

17.12.201013:20 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Aktuelle Ausgabe der IZPP erschienen:

Mitte Dezember erschien die dritte Ausgabe der „Internationalen Zeitschrift für Philosophie und Psychosomatik“ online. Das Thema der Ausgabe „Kult-körper und Körperkult“ ist bewusst polarisierend gewählt, um den Span-nungsbogen aufzuzeigen, der sich aus einer interdisziplinären Auseinander-setzung mit dem Thema „Körperlichkeit“ ergeben kann. „Bei der Auswahl der Beiträge für die aktuelle Ausgabe war es uns wichtig, unterschiedliche und auch gegensätzliche Positionen zum Thema vorzustellen. Darüber hinaus sind die Arbeiten geeignet, das Thema aus sehr verschiedenen fachlichen Aspekten heraus zu beleuchten und so dem Anspruch der IZPP gerecht zu werden, sich als interdisziplinärem Forum zu präsentieren“, sagt Dr. Wolfgang Eirund, Herausgeber der Zeitschrift und Chefarzt der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie an der Rheingau-Taunus Klinik in Bad Schwalbach.



Körperlichkeit unterschiedlich betrachtet
Die Autoren nähern sich in der aktuellen Ausgabe dem Thema „Kultkörper und Körperkult“ aus verschiedenen Blickwinkeln: Thomas Rolf etwa konfrontiert die Ide-ologie extremsportlicher Körperformung mit der Normalität der menschlichen Leib-erfahrung und zeigt auf, wo die Grenzlinien zwischen angemessener – also im wei-testen Sinne gesunder – Körperkultivierung und selbstzerstörerischer Überformung verlaufen könnten. Dr. Monika Kritzmöller nähert sich dem Thema hingegen über das Accessoire „High Heels“. Sie zeigt dabei, dass sich die Trägerin nicht nur ein Kleidungsstück anzieht, sondern auch die sozialen und psychischen Rollenerwar-tungen des Umfeldes übernimmt. Dagegen nimmt der Beitrag von Prof. Dr. Chris-tian T. Haas et. al. das Thema aus der neuro-rehabilitativen Perspektive in den Blick. Praktisch anzuwendende Behandlungstechniken werden dabei aus einem philosophischen Kontext abgeleitet, wodurch das erweiterte psychosomatische Verständnis des kranken „Körpers“ aufgegriffen wird. Zum Nachdenken regt auch der Beitrag von Dr. Martin Wedig an. Der Humanmediziner reflektiert das Thema „assoziativ“. Mit seinem Schreibstil führt er den Leser über den Horizont einer Fachzeitschrift hinaus und lässt ihm Spielraum für Verständnis und Interpretation.

Körperlichkeit im Bild
Auch in der aktuellen IZPP findet sich mit dem offenen Fotobeitrag ein „experimentel-les Projekt“: Eine Häuserwand am Rand einer Hauptstraße mit dem Schriftzug „Hört auf zu denken, fühlt!“, den Dritte durchgestrichen haben. Darüber Fenster mit Abbil-dern von Körpern, die zu einer bewegungstherapeutischen Praxis für die Anwendung der Pilates-Methode gehören: So kommen in einem Blick sowohl polar gegensätzliche wie auch auf Integration abzielende Bedürfnisse zum Vorschein, die sich aus der Beschäftigung mit dem Thema „Körperlichkeit“ ergeben können.

Internationale Ausrichtung
Die Herausgeber Dr. Wolfgang Eirund und Dr. phil. Joachim Heil, Lehrbeauftragter für praktische Philosophie am Philosophischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, veröffentlichten in der aktuellen Ausgabe auch mehrere Beiträge aus dem Ausland. „Dadurch kann sich die IZPP als überregionales, auch internati-onales Forum präsentieren. Wir hoffen, dass auch im Rahmen des kommenden Schwerpunktthemas „Subjekt und Objekt“ überregionale Beiträge aus verschiede-nen angrenzenden Fachdisziplinen eingereicht werden“, sagt Dr. phil. Joachim Heil.

Als Open-access-Journal ist die IZPP unter www.izpp.de frei zugänglich einlesbar.

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