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Jusos Offenbach kritisieren visionsloses Programm der JU Offenbach

16.12.201017:08 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Die Jusos Offenbach begrüßen, dass die JU Offenbach in ihrem Programm in weiten Teilen Ideen der Offenbacher Jungsozialisten für die kommende Kommunalwahl aufgreift und sich zu eigen macht. Enttäuscht stellen die Jungsozialisten fest, dass es ansonsten keine wirklich neuen Ideen beinhaltet, welche Offenbach nach vorne bringen könnten. In einer Stadt mit schwieriger finanzieller Ausgangslage, sind kreative Ideen gefordert, die das JU-Programm völlig vermissen lässt.

Bei den Jusos lassen sich dagegen Ideen wie z. B. die Verknüpfung des geplanten Gewerbeparks auf dem ehemaligen Allesa-Werksgelände mit einer neuen Fachhochschule mit dem Schwerpunkt erneuerbare Energien wieder finden.
Die Prüfung kommunale Beteiligungen abzubauen, kritisieren wir scharf, da deutschlandweit erkannt wurde, dass Privatisierung auf lange Sicht mehr Benachteiligungen als Ersparnisse bedeuten kann. „Dass sich die JU der Juso-Forderung nach mehr Transparenz bei städtischen Beteiligungen angeschlossen hat, begrüßen wir. Wie diese aber konkret erreicht werden soll, wird leider nicht benannt. Wir fordern, dass die Stadtverordneten über den Wirtschaftsplan der SOH abstimmen sollen“ so Juso Vorsitzende Anna Kristina Tanev.
Mit großem erschrecken haben wir feststellen müssen, dass die JU beim Thema Flughafenausbau eine für Offenbach völlig unverantwortliche Position eingenommen hat. „Wer die Lockerung des Nachtflugverbotes prüfen will, verrät den jahrelangen Kampf aller Offenbacher gegen den Fluglärm“, so Juso-Vorsitzender Martin Wilhelm. Das zum Glück nicht mehr gültige Urteil zur Hafenbebauung hat gezeigt, wie sehr der Flughafenausbau die Weiterentwicklung der Stadt Offenbach behindern wird. Mit einer für Offenbach so schädlichen Positionierung, scheint die JU damit in Fußstapfen von ihrem Landtagsabgeordneten Stefan Grüttner treten zu wollen.
Mit dieser für Offenbach schädlichen Positionierung, scheint die JU in die Fußstapfen ihres Landtagsabgeordneten Stefan Grüttner treten zu wollen, dessen Engagement für Offenbach in Fragen des Lärmschutzes trotz Regierungsbeteiligung in Wiesbaden mehr als bescheiden war.

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