(openPR) Wochenrückblick KW 49/ 2010
In der vergangenen Handelswoche standen nur wenige Wirtschaftsdaten zur Veröffentlichung an. Trotzdem schafften die Märkte neue Jahreshochs zu bilden und der DAX Index konnte die Woche über der psychologisch wichtigen Marke von 7.000 Punkten schließen. Positive Daten kamen von den wöchentlichen Unemployment Claims, die mit 421.000 besser als die letzten waren, und ebenfalls positiv war das am Freitag, den 10. Dezember veröffentlichte Consumer Sentiment mit 74,2 Punkten.
Am Wochenende wurde bekannt, dass die Inflation in China mit 5,1% so hoch ist wie seit Mitte 2008 nicht mehr - möglich, dass dies zum Anlass genommen wird die Zinsen weiter zu erhöhen. Die Auswirkungen auf die Märkte, Währungen und Commodities werden sich zeigen.
In einem CBS Interview sagte der Fed Chef Ben Bernanke: “We’re not very far from the level where the economy is not self-sustaining.” “It’s very close to the border. It takes about 2.5 percent growth just to keep unemployment stable and that’s about what we’re getting.” “At the rate we’re going, it could be four, five years before we are back to a more normal unemployment rate of about 5 percent to 6 percent“.
Wenig Bewegung gab es beim Euro im Vergleich zum US Dollar, der Euro notiert bei 1,32. Gold und Silber konnten zu Wochenanfang ein neues Hoch bilden, verloren dann aber auf Wochensicht, stark war insbesondere Kupfer mit einem neuen Jahreshoch.
Wochenvorschau KW 50/ 2010
In der kommenden Handelswoche wird sich zeigen, ob die Indizes ihre Hochs halten oder gar ausbauen können. Am Dienstag ist wieder einmal das Treffen des Offenmarktausschusses der Federal Reserve, es wird jedoch keine Veränderung des Zinsniveaus erwartet.
Des Weiteren werden u.a. folgende Wirtschaftsdaten veröffentlicht:?
Am Dienstag die Retail Sales.?
Am Mittwoch der Consumer Price Index.
Am Donnerstag der Philadelphia Fed Mfg Index.
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