(openPR) Ostheim/Rhön (nsb) – Ein gutes Jahr ist es her, dass Bionade entgegen den Erkenntnissen einer Marktforschung als fünfte Sorte die Bionade Quitte einführte: Sofern Verbraucher diese schon vor 4000 Jahren kultivierte Frucht kannten, lautete der Kommentar: „Als Frucht in einem Erfrischungsgetränk finde ich den Geschmack zu riskant!“ Wie die Befragten im Detail auf die Quitte reagierten, ist in zwei Kurzfilmen im Bionade-Profil auf Facebook zu sehen. Bionade machte sich trotzdem daran, aus Quitten und frischer Minze eine neue Sorte zu brauen. Mittlerweile hat sich Bionade Quitte zu einem „Geheimtipp“ entwickelt und viele Anhänger gefunden, die das spritzig-frische Aroma dieser Sorte schätzen.
Wie genau wird dieser Geheimtipp nun gebraut? Die gelben, wohlduftenden Quitten, deren Ernte kürzlich zu Ende ging, werden in einer Rhöner Kelterei aufbereitet. Bevor der dort gewonnene Quittensaft jedoch zum Einsatz kommt, wird die Basis der Bionade hergestellt: Das Ferment. Es wird Wasser mit Bio-Gerstenmalz gekocht, um den Malzzucker zu extrahieren. Nach dem Sieden der beiden Zutaten werden die festen Bestandteile des Bio-Gerstenmalzes aus dem Sud herausgefiltert. Übrig bleibt die Maische. Ihr wird nun das Geheimnis der Bionade, die Gluconsäurebakterien, zugesetzt. Anschließend beginnt die Fermentation. Nach drei bis vier Tagen ist das Ferment fertig. Dieser rein biologische Umwandlungs- und Reifeprozess ist auch vom Bier bekannt. Allerdings entsteht im Fall von Bionade kein Alkohol, sondern Gluconsäure. Nach der Gärung wird das Ferment gelagert und filtriert. Ihm werden nun Quittensaft und Bio-Zucker hinzu gegeben. Da die organische Gluconsäure so mild ist, enthält Bionade etwa 30% weniger Zucker als herkömmliche, zuckerhaltige Limonaden und damit auch weniger Kalorien. Abschließend wird das Getränk zusammen mit natürlicher Kohlensäure abgefüllt.
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