(openPR) Bonn, Dez. 2010. 1975 wurde die neue Stadtbahn von Bonn nach Godesberg eröffnet. Da es schnell gehen musste, baute man eine provisorische Tunnelrampe und richtete provisorische Haltestellen mit Hochbahnsteigen ein. Jetzt – Ende 2010 - sind auf der rund 3 km langen oberirdischen Strecke alle Haltestellen modernisiert, der Streckenverlauf begradigt und in Godesberg ein neuer Tunnel gebaut. Die Stadtbahn ist im 21. Jahrhundert angekommen. Ihre Geschichte erzählt ein Dokumentarfilm.
So vertraut war der Anblick bereits, dass sie schon gar nicht mehr als Provisorien wahrgenommen wurden – Haltestellen und Tunnelrampen der Bonner Stadtbahn. 35 Jahre nach der Eröffnung naht das Ende des U-Bahn-Baus, von dem der Film „Die Bonner U-Bahn“ mit vielen unterhaltsamen Anekdoten und historischem Bildmaterial erzählt.
Mit der Haltestelle Ollenhauerstrasse und der damit verbundendenen Tunnelerweiterung wurde das letzte Teilstück der U-Bahn von Grund auf erneuert. In wenigen Wochen wird auch hier das letzte Baustellenschild demontiert, Ende Februar soll der neue Bahnsteig in Betrieb gehen.
Ein Grund mehr, noch einmal – und zwar in aller Ruhe die der Winter mit sich bringt – die lange Geschichte der Entstehung der Stadtbahn Revue passieren zu lassen. Thorben Müller und Günter Ippenbach, die beide dem Historischen Verein der Stadtwerke Bonn angehören, haben in jahrelanger liebevoller Recherche- und Bildrestaurierungsarbeit viel Wissenswertes und Unterhaltsames zusammengetragen. So schildern Bü+rgermeister Horst Naaß und Straßenbahnfahrer Fritz Scharf ihre persönlichen Erlebnisse in Interviews.
Der bereits Ende letzten Jahres auf DVD erschienene erste Film über den Bonner Nahverkehr ist im Bonner Buchhandel und beim Verlag atemwort für 16,90 Euro erhältlich.
„Die Bonner U-Bahn. Zeitgeschichte in Bildern“
Hrsg. Historischer Verein SWB e.V.
ISBN 978-3-9811886-2-2










