(openPR) 2010 startete mit viel Getöse und Vorschußlorbeeren, aber bereits nach 365 Veranstaltungen geht ihm die Luft aus. Klammheimlich schleicht es sich davon und wird bald sicherlich vergessen sein.
Anders dagegen ruhrwalze.de, die nun bereits ins dritte Jahr startet und weiter an ihrem Erfolgskonzept arbeitet – Das Konzept: „Laufend Spenden sammeln.“
Das Team läuft und dessen Sponsoren und Werbepartner zahlen für jeden gelaufenen Kilometer einen Betrag von mindestens einem Cent.
„Einen Cent pro Kilometer,“ fragten viele und lachten uns fast aus, „was soll das bringen?“ Aber Hedy Cisik, die ihren Gatten durch diese grausame Krankheit verlor und sich als eine der ersten als Sponsorin registrierte, hatte die passende Antwort:
„Ein Cent, der Leben retten kann! Was gibt es da noch zu überlegen?“
Was hat es mit dem zitierten Cent auf sich?
Das Team versteht seine Initiative als dauerhafte Unterstützung der Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung. Anders als kurzfristige und sicherlich werbewirksamere Events, setzt www.ruhrwalze.de auf Kontinuität.
„So zählt für uns jeder Kilometer mindestens doppelt“, so Manfred Busch, Gründer der Initiative. „Einerseits tun wir etwas für die eigene Gesundheit und gleichzeitig unterstützen wir im Zusammenspiel mit unseren Sponsoren und Werbepartnern, unmittelbar die Forschung zur Verbesserung der Heilungschancen von Leukämiepatienten oder spezielle Projekte.“
Das Team läuft und die Förderer der Initiative überweisen am Ende des Jahres ihren Beitrag direkt an die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung – pro Cent kommt so ein Jahresbetrag von etwa 25 Euro zusammen. Selbst wenn das Team um weitere Läufer wächst, bleibt der finanzielle Rahmen für die Sponsoren planbar – sie legen einfach einen Jahreshöchstbetrag fest.
Der eigens für die Aktion angelegte Internetauftritt www.ruhrwalze.de, der derzeit täglich von 40 – 60 Gästen besucht wird, ist so konzipiert, dass er ein Vielfaches der täglichen Gästezahlen auch als Registrierungen verkraften würde.
„Wir würden ihn gerne bis an seine Grenzen belastet sehen, denn jeder Cent zählt“, so Manfred Buch.











