(openPR) Mit smartCommander stellt GÖPEL electronic ein leistungsfähiges, praxisorientiertes Handbediengerät zur Verfügung, das in der Fertigung elektronischer und mechatronischer Kfz-Komponenten sowie in der Fahrzeugendmontage zum Einsatz kommt.
In diesen Bereichen tritt das Problem auf, Bedienfunktionen an zu montierenden oder im Fahrzeug zu verbauenden Baugruppen ausführen zu müssen, ohne das die dafür vorgesehenen Steuergeräte und Bedienelemente zur Verfügung stehen. Anschauliche Beispiele für derartige Anwendungsfälle sind die Montage von Autositzen, Dach- und Verdeckmodulen, Fensterhebersystemen in Fahrzeugtüren, Schiebedächer, elektrisch zu betätigende Heckklappen und sonstige mechatronische Kfz-Komponenten.
GÖPEL electronic hat sich dieser Problematik angenommen und mit smartCommander ein universelles Handheld-Terminal auf den Markt gebracht, mit dessen Hilfe sich die Kommunikationsbotschaften nicht vorhandener Steuergeräte am CAN- oder LIN-Bus simulieren und Bedienfunktionen ausführen lassen. Ohne die im Fertigungsprozess eminent wichtige einfache Bedienbarkeit zu vernachlässigen, wurde dabei auf ein Höchstmass an Flexibilität Wert gelegt, indem alle Gerätefunktionen frei konfigurierbar ausgelegt wurden.
Zur Programmierung, d.h. dem Download der abzubildenden Steuergerätefunktionen, wird smartCommander über seine USB-Schnittstelle mit einem Host-PC verbunden. Die optional zu dem Gerät angebotene Softwaresuite myCAR ermöglicht es, Botschaftssequenzen zu generieren, welche auf dem smartCommander hinterlegt und einer bestimmten Funktionstaste des Gerätes zugeordnet werden können. myCAR unterstützt dabei auch die automatisierte Erzeugung und Parametrierung der Botschaftslisten aus dbc- oder ldf-Datenbasen. Der Druck einer auf diese Art vorbelegten Funktionstaste am smartCommander bewirkt im Stand-Alone Betrieb, dass die hinterlegte Botschaftssequenz auf den Kommunikationsinterfaces des Gerätes ausgegeben wird. smartCommander verfügt über sieben frei konfigurierbare Funktionstasten, welche unabhängig voneinander mit Botschaftsequenzen belegt, aber auch hierarchisch einander zugeordnet werden können. Das heißt, es können Tasten dazu verwendet werden, innerhalb der mit einer anderen Taste gestarteten Sequenz Botschaftsinhalte zu verändern. smartCommander verfügt standardmäßig über je eine CAN- und LIN-Schnittstelle, die parallel nutzbar sind. Die Transceivermodule sind steckbar ausgelegt und können auf diese Weise der jeweiligen Hardwarespezifikation des Anwenders angepasst werden. Es stehen Module für alle gebräuchlichen LIN- und CAN-Transceiverbausteine zur Verfügung. Bei der konstruktiven Auslegung von Gehäuse, Folientastatur, und der Steckverbindung des Anschlusskabels wurde der Anforderung nach Robustheit im industriellen Einsatz Rechnung getragen.










